Ayerbos
Le "N
A 1 N
E CZ £
einzulösen. Auf Grund eines ausreichenden Kredites der Ba Bwirdt %l, =,
dann die Note im Verkehre wie bares Geld in Zahlung gen Ten, £ .
und ist oft beliebter als dieses, z. B. als Silbergeld, bei Mangel zug- , as“
reichenden Ersatzes durch Papiergeld und Schecks. Die Note ist "her 319
nicht Geld, weil niemand sie anzunehmen verpflichtet ist, sie ist nur
Geldsurrogat. Teilweise ist allerdings die Banknote zum gesetzlichen
Zahlungsmittel bestimmt. So sind nach Gesetz. yom.1..Juni 1909.seit
dem 1. Januar 1910 die Reichsbanknoten. gesetzliche. Zahlungsmittel.
Sie sind aber doch nicht dem Geld voll gleichgestellt, weil ein jeder
sie wohl nehmen mnß, aber nicht zu behalten braucht, eben die Ein-
Jösungspflicht der Reichsbanknote besteht. Die Note ist entstanden,
wie angedeutet, indem man einfache Repräsentanten schuf und in
Zirkulation setzte, wie dergleichen noch gegenwärtig in den Silber-
und Goldzertifikaten in den Ver. Staaten von Nordamerika zirkulieren,
wodurch eine Veränderung in den vorhandenen Zirkulationsmitteln
nicht geschaffen wurde. Diese trat erst ein, als man mehr Noten
in Zirkulation setzte, als Barmittel deponiert waren. Schon im
16. Jahrhundert sind von der Genueser Bank Zertifikate in Umlauf
gesetzt. Erst im Laufe des 17. Jahrhunderts verallgemeinerte sich
die Ausgabe der Noten Hand in Hand mit der Ausgabe von Papier-
geld, oder indem der Note durch Zwangskurs Papiercharakter ge-
geben wurde, und erlangte wachsende Bedeutung. Die Note ist nicht,
wie das Papiergeld, bestimmt, als Zahlungsmittel däuüernd im Um-
lauf zu sein, Sondern sie ist hauptsächlich als Mittel für die Bank
Anzusehen,. über ihre Barmittel hinaus Kredit gewähren zu können,
also Kreditmittel,” Sobald $ie als solches gedient hat, ist ihre
eigentliche Aufgabe erfüllt, und es ist die Voraussetzung, daß sie
der Bank nach kurzem Umlauf zur Präsentation wieder eingereicht
wird. Die Vorzüge der Notenemission liegen nun darin, daß durch
dieselbe ein Mittel geboten ist, die Umlaufsmittel dem Bedarfe an-
zupassen, indem mit großer Leichtigkeit größere Quantitäten von
Noten in Umlauf gebracht werden können, sobald sich ein erweitertes
Bedürfnis nach Umlaufsmitteln herausstellt. Nun sind in der Volks-
wirtschaft fortdauernd Schwankungen zu beobachten, einmal periodisch
wiederkehrende, die oben bereits berührt wurden, indem am Ende
und im Beginne eines jeden Vierteljahres größerere Zahlungen zu
leisten sind, welche mehr Zahlungsmittel beanspruchen. Ohne die
Note müßte im Durchschnitte ein größerer Münzumlanf gehalten werden,
um den Anforderungen zu genügen, was jetzt erspart wird. Indem
die deutsche Reichsbank im Jahre 1899 am 7. Januar 443 Millionen
angedeckte Noten in Umlauf hatte, während am 28, Februar nur
117 Millionen, am 30. September 664, am 23. Oktober 418, am
31. Dezember 631 Millionen in Zirkulation waren, paßte sie die
Menge der Umlaufsmittel den Bedarfsverhältnissen an. Oder richtiger,
der Handelsverkehr selbst zog bald durch erweiterte Ansprüche an
Darlehen größere Quantitäten Noten in Umlauf und schob sie der
Bank zurück, sobald sie ihre Aufgaben erfüllt hatten.

Noch weit wichtiger ist diese Anpassungsmöglichkeit nun in außer-
gewöhnlichen Fällen; sei es, daß durch bestimmte Konstellationen des
internationalen Verkehrs plötzlich Barzahlungen an das Ausland ver-
langt werden, wodurch der inländischen Zirkulation Abbruch geschieht,
und das dem Inland entzogene Münzquantum nicht sofort durch Neu-
prägung ersetzt werden kann sei es, daß durch politische Verwick-

PP