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gesamtausgabe ohne Wein und Zucker
Yr. Pr.
1835 —45 875
:846—50 881
1851—60 9355
1861—70 989
1871—80 1104
1881—1890 1024
1891—1900 930
1901 - 1905 854
1906-—1909 R66

678
696
725
779
78
810
775
762
789

In England sind namentlich in der letzten Zeit die Löhne nicht
so erheblich gestiegen wie in Frankreich. v. Tyszka bringt dies in
folgender kleinen Tabelle zur Anschauung, indem er die Indexnummern
für das Jahr 1900 = 100 setzt und zu folgenden Zahlen kommt:
Großbritannien Frankreich
An
L805/6

1820

1830

1850

1860

1870

(875°

1880

1890 ca
1900 100
1905 96
[910 100

Da
co
10
105
110
Da nun der Durchschnittspreis nach derselben Quelle in London
für ein Vierpfund-Weizenbrot von 1841—70 8,5, d., von 1871—80 7,8,
von 1881—90 6,5, 1891—1900 5,6, 1901—11 6,1 d. betrug, so
ist in den letzten Dezennien eine erhebliche Brotverbilligung
zu verzeichnen. Dasselbe ist vom Rindfleisch zu sagen, welches in
London von 1861—70 9,1 d., 1871—80 1 Sh. 2 d, 1881—90 1 Sh,
1891/1900 10 d. 1901/, 1 Sh. kostete. Von 1904—11 gingen die Preise für
englisches Rindfleisch pro Zentner von 51 S. 6 d. auf 54 Sh. herauf,
während das argentinische Fleisch nach Schwankungen auf den ersten
Satz zurückging. Die Ausgaben einer englischen Arbeiterfamilie für
die notwendigsten Lebensmittel berechnet v. Tyszka von 1873—80
auf 917 Sh., von 1881—90 auf 787 Sh., von 1891—1900 auf 657 Sh.
1901/2 690 Sh. Dieser Rückgang ist natürlich für die Beurteilung der
Lohnverhältnisse von größter Bedeutung.

In Deutschland sind in den letzten Dezennien die Löhne außer-
ordentlich gestiegen. So gibt Kuczynski dieselben wie folgt an:

Kohlenbergleute
in Dortmund pro
Schicht Mk.

1871—75

L876— 80

1881-90

‚891— 1900

1901— 1910

{911 -— 1912

Stundenlöhne der wöchentl. Minimallohn
Maurer in Fürth der Buchdrucker in Berlin
nach den Tarifverträgen
1873—75 26 00
1875 —78 24 38
1879—89 23.90
1890-1901 26,00
1902—1906 28.13
1907—1911 31.25

26
32
32
3
191)
392)

1) 1901—08. 2) 1911—18.