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Humes
 teidtheorfe:

eben und
Werke.

Reichtums hinstellt. Je größer der Arbeitsvorrat (stock of labor), um
SO Eröber Auch die Macht und der Reichtum des Landes. Eben des-
halb erkennt er. auch die Produktivität des Gewerbebetriebes und. des
Handels neben der Landwirtschaft an, da in allen dreien die mensch-
liche Arbeitskraft in der gleichen Weise wirkt. Besonders ausführ-
lich behandelt er die Bedeutung des Handels für den Nationalwohl-
stand und räumt dabei dem auswärtigen Handel und dem Binnen-
handel in dieser Beziehung die gleiche Wirkung ein. Er zeigt, wie
die Landwirtschaft erst da zur Blüte gelangt, wo Manufakturen vor-
handen sind, und hier der Binnenhandel notwendig als Mittelglied
eintreten muß. Aus der Geschichte entnimmt er den Nachweis, daß
wiederum. vielfach und besonders in England der Handel mit dem
Auslande der. Entwicklung der Manufakturen vorausgegangen ist und
dieselbe erst angeregt hat.

Kine besondere Beachtung hat Humes Lehre vom Gelde_er-
Yängt, ohne daß er darin als ganz originell anzuschen Ist, ebensowenig
wie seine Anschauungen als richtig anerkannt werden können. Im
Gegensatz zum Merkantilismus faßt er das Geld hauptsächlich als
Wertzeichen und Wertmaß auf, als Mittel zur Schätzung und Ver-
gleichung von Waren und Arbeit. Er legt ihm deshalb eine unmittel-
bare Bedeutung für den Volkswohlstand nicht bei, es ist ihm „kein
Rad im großen Räderwerk des Verkehrs“, sondern das Oel, das die
Bewegung der Räder erleichtert, und damit unterschätzt er unzweifel-
haft die wirtschaftliche Bedeutung desselben. Er bleibt damit sogar
hinter Locke zurück, der den inneren Wert des Geldes in der darin
enthaltenen Quantität Edelmetalles sucht, während Hume einfach
beides identifiziert. In betreff des Geldwertes ist Hume Anhänger
der schon älteren, bereits von Bodinus im 16. Jahrhundert auf-
gestellten und auch von. Locke. vertretenen Quantitätstheorie, Das
gesamte. Quantum der in einem Lande existierenden Ware steht nach
ihm der Gesamtheit des vorhandenen Geldes gegenüber, womit jene
Waren gekauft werden können. Wird die Quantität des Geldes ver-
mehrt, so wird dadurch die gesamte Kaufkraft desselben nicht ver-
ändert; dagegen die jedes einzelnen Teiles, also jedes Geldstückes
entsprechend verringert, bei einer Verminderung des Geldvorrates
entsprechend gesteigert, während der gesamte Geldvorrat auch dann
dieselbe Kaufkraft behält, solange der Vorrat derselbe ist, der ihm
gegenübersteht. Trotz der darin liegenden Einseitigkeit zeigen diese
Lehren gegenüber den bisherigen einen außerordentlichen Fortschritt.

: 3.
Adam Smi

a3
Hasbach, Untersuchungen über Adam Smith und die Entwicklung der poli-
tischen Oekonomie. Leipzig 1891.

Zeyß, Alam Smith und der Eigennutz, Tübingen 1889.

Leser, Der Begriff des Reichtums bei Adam Smith. 1874.

Cliffe Leslie, The political economy of Adam Smith, in den Essays in political
and moral philosophy. „1879. ;

Der eigentliche Begründer unserer Wissenschaft ist unzweifel-
haft der Schötte“ A dam Smith, auf dessen Persönlichkeit wir des-
halb etwas näher eingehen. Kr wurde in dem Städtchen Kirkaldy
in Schottland 1723. als Sohn eines Zollkontrolleurs geboren und ist