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geht Kon
ıbeschränz
 und Spa
vor sich?

autung des
3parens.

Diese letztere, unter das Kapitel der Konsumtion gehörende, auf einer
mehr passiven Thätigkeit des Menschen auf Einschränkung des Verörauchs,
 auf Nichtkonsum beruhende Art der Vermögensbildung
ı1ennen wir Sparen.
Diese Konsumbeschränkung drückt sich je nach der Art der
Süter, die in Frage kommen, in verschiedener Weise aus; bei vielen
Gütern, z. B. bei Efswaren, wird es sich um einen direkten Nichtkonsum
 eines Teils derselben handeln, bei anderen Gütern, z. B. bei
Kleidungsstücken, zeigt sich die Konsumbeschränkung in einer Verlängerung
 ihrer Gebrauchszeit, in einer Verlangsamung des Konsums,
Die Ersparnisse werden also, da sie aus Nichtkonsum entstehen, an
Genufsgütern gemacht, werden aber, da Genufsgüter schwer aufzubewahren
 sind, definitiv in anderer Form angesammelt. Die zuerst
arsparten Vorräte an Genulsmitteln bieten uns nämlich die Möglichkeit,
 für eine bestimmte Zeit, d. h. so lange diese Vorräte reichen,
an Stelle von Genufsgütern Güter von größerer Dauerhaftigkeit,
sowie Kapitalgüter zu produzieren: Oder — und dies ist der häufigere
Fall — überall dort, wo regelmäfsig gespart wird, wo sich also die
Konsumbeschränkung vorausberechnen läfst, wird von vornherein nur
so viel an Genufsgütern produziert, als zur Stillung des Bedarfs gerade
ausreicht, und die ersparten Kräfte und Materialien werden sofort
zur Produktion derjenigen Güter verwandt, in denen die Ersparnis anzelegt
 werden soll.?)
Unter diesen Gütern, in denen die ersparten Werte angelegt
werden, nehmen die Kapitalgüter die wichtigste Stelle ein.”) Dazu
bestimmt, die menschliche Arbeit zu erleichtern und fruchtbringender
zu gestalten, nehmen sie einen überwiegenden noch stets wachsenden
Anteil an der Produktion ein. Hierdurch und durch ihre Eigenschaft,
 sich selbst zu vermehren und so ins Unendliche zu wachsen,
bilden sie den wichtigsten Teil des Vermögens, und darin, daß die
ersparten Werte zumeist in Form von Kapitalgütern angesammelt
werden, liegt mithin die hauptsächlichste Bedeutung des Sparens.
Um uns diese Bedeutung des Sparens recht anschaulich zu machen,
brauchen wir nur einen Blick um uns zu werfen. In den meisten
Gütern, in der Fruchtbarkeit des Bodens, in unseren Strafsen, in den

1) Siehe Fr. Bastiat, Oeuvres completes. Paris 1860, Guilleaumie &amp; Cie.
T. VI p. 443 bis 447.
2) Rodbertus bestreitet, dals Kapital durch Sparen und Ansammeln entsteht.
 Siehe Rodbertus-Jagetzow, Das Kapital. Bd. II, Ausgabe Wagner und
Kozak. Berlin 1884, S. 2831 bis 255. Siehe auch hier unten S. 9.