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wir uns „Peter“ als Ausländer denken, sogar eine nationale. Wenn
aber Lassalle ehrlich vorgegangen wäre, so hätte er Schulze einen
anderen Einwand machen lassen, nämlich den: die Besitzer konnten
doch von vornherein durch die Naturkräfte, die Arbeitskraft und die
Kapitalien, über die sie verfügten, Luxusartikel, also Konsumartikel
für sich anstatt der Maschinen, Erzklumpen etc. herstellen lassen, dafs
sie es nicht gethan haben, ist freilich kein persönliches Verdienst,
denn sie thaten es aus Egoismus; dadurch verliert dieses Faktum
aber keineswegs an Bedeutung für die Volkswirtschaft. Das Vorhandensein
 dieser „Ziegel“ etc. ist auch diesem Hergange, den wir
Sparen nennen, zu verdanken. Diese ganzen weiteren Ausführungen
Lassalles sind nun in ähnlicher, der Beweiskraft sehr ermangelnder
Weise zusammengestellt, was bei dem unvornehmen und frechen
Tone, in dem er Schulze-Delitzsch angreift, um so unangenehmer
berührt.

In viel sachlicherer Weise als Lassalle, aber auch im Gegensatz
zu Adam Smith, bestreitet auch Rodbertus, dafs aus Konsumeinschränkung
 Vermögen entstehen könne. Er führt das Beispiel eines „isoherten
 Wirtes“ ?) an und zeigt, wie das Vermögen desselben nicht durch
Sparen, sondern durch erhöhte Arbeitsleistung oder durch die Gunst der
Natur entsteht. Hier ist also die Enthaltsamkeit nicht die erste Ursache
 der Kapitalbildung, aber ist sie deswegen an derselben ganz unbeteiligt?
 Eine relative Enthaltsamkeit ist dabei doch auch hier nötig,
denn sonst hätte ja der isolierte Wirt seinen Konsum erhöhen und das
ihm durch seine intensivere Arbeit und die Gunst der Natur gebotene
Mehr ebenfalls verzehren können. Hätte nun Rodbertus Recht, so
gäbe es überhaupt keine Vermögensbildung durch Ersparnis, denn
schliefslich wird ja direkt durch Konsumbeschränkung überhaupt kein
Wert geschaffen, sondern derselbe mufs immer schon vorher
vorhanden sein; so kommt Rodbertus denn auch selbst zu dem
Schlusse, dafs es eine Kapitalbildung „durch Ansammeln“ überhaupt
nicht gäbe (siehe oben S, 2), Es wird dadurch aber absolut nichts
Neues bewiesen, da es jedermann von vornherein einleuchtet, dafs
Sparen nie die erste Ursache der Entstehung des Vermögens ist,
sondern die Werte nur indirekt schafft, indem es sie von der Zerstörung
 zurückhält. Nur in diesem Sinne hat Adam Smith das
Wort „Sparen“ gebraucht und nur in diesem Sinne soll es auch hier

4) Rodbertus-Jagetzow: Das Kapital (Ausgabe Wagner und Kozack, Berlin
884) Bd. II S. 231 bis 255.