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;) Hier müssen wir im Anschlusse an diese Definition des Spar- Eine Prod
begriffs zweierlei ergänzend ausführen. Erstens: Wenn durch zeit- rung. Shot
weilig erhöhte Ergiebigkeit des Produktionsfaktors Natur oder durch identisch
gröfsere und intensivere Leistungen des Faktors menschliche Arbeit
unsere Einnahmen gesteigert werden, so ist natürlich eine solche
Mehrung unseres Einkommens an sich noch nicht Sparen zu nennen,
da sie ja keineswegs immer zu einer Vermögensbildung zu führen
braucht; wo aber zweitens Einkommenssteigerung von Vermögensbildung
 gefolgt wird, da geschieht dies schliefslich doch nur durch
Nichtkonsum der mehr produzierten Güter, durch relative Konsumbeschränkung,
 indem wir ebensoviel, vielleicht mehr gebrauchen als
bisher, aber doch nicht das ganze Mehreinkommen aufzehren.
Wenden wir uns zuvor dem ersteren Punkte zu. Wenn durch
intensivere Anwendung menschlicher Arbeit das Produkt vermehrt,
wenn durch eine Erfindung die Produktivität dieser menschlichen
Arbeit, sowie die der Natur gesteigert wird, wenn durch zweckmä[sigere
Leitung des Produktionsprozesses, durch gröfsere Arbeitsteilung oder
eine neue Maschine mehr Güter wie bisher produziert werden, so ist
diese Vermehrung der periodisch produzierten Güter an sich noch
keine Ersparnis; erst dadurch, dafs wir dieses vermehrte Einkommen
nicht konsumieren sondern ansammeln, sparen wir, Freilich wird
eine Einkommenssteigerung oft einen Anstofls zum Sparen geben.
Dadurch, dafs die meisten Menschen ihren Konsum nicht sofort bei
Vermehrung ihres Einkommens steigern werden, wird eine solche für
sie indirekt oft ein Sparen bedeuten; eine Steigerung der Produktion
kann also, wenn die Menschen mit ihrem Konsum nicht gleichen
Schritt halten, zum Sparen führen, braucht aber keineswegs immer
dies Resultat zu haben, wie sie andrerseits ja überhaupt keine notwendige
 Vorbedingung des Sparens ist, da man nicht nur bei gleichbleibendem,
 sondern auch bei zurückgehendem Einkommen durch
noch weiter gehende Konsumbeschränkung Ersparnisse erzielen kann.
Die Produktion mag noch so viel Werte schaffen, zum Vermögen
werden sie erst dadurch, dafs sie nicht konsumiert werden, alle ersparten
 Werte sind nichtkonsumierte Werte; wenn also Domela das
Sparen sowohl auf Konsumbeschränkung wie auf Produktionsvermehrung
 zurückführt, !} so stellt er zwei sich folgende Stufen wirtlas

 Aufsparen der letzteren durch Beschränkung des Verbrauchs, um einen
Überschufs zu erzielen...“
1» Domela 8. 1.