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ee Wenn nun aber auch eine Produktivitätssteigerung oder ein tech-Tb
 Behver. aisches Ersparnis an sich ohne daraus folgende Vermögensbildung
Bensbidung Keine Ersparnis bedeutet, so ist doch, und hier kommen wir zu dem
„Ersparnis zweiten der oben angeführten Punkte, jede aus Einkommenssteigerung
resultierende Vermögensbildung eine Ersparnis zu nennen, wenn es
sich auch hier nicht um eine positive, sondern nur um eine relative
Konsumeinschränkung handelt, indem die Konsumenten nicht weniger
sondern vielleicht sogar mehr verbrauchen als bisher, aber dadurch,
dafs sie nicht das ganze Mehreinkommen aufzehren, einen Vermögenszuwachs
 schaffen. Man könnte theoretisch versucht sein, eine nur
aus Einkommensteigerung, also wie wir uns ausdrückten, durch relative
Konsumbeschränkung entstandene Vermögensbildung überhaupt nicht
als Ersparnis aufzufassen und nur die aus positiver Konsumbeschränkung
 hervorgegangenen Ersparnisse als solche gelten zu lassen. Eine
solche Unterscheidung würde aber praktisch kaum durchzuführen sein;
von wo an sollen wir von relativer Konsumbeschränkung reden, welche
Teile einer Vermögensbildung sind durch positive, welche durch
relative Einschränkung also indirekt durch Produktivitätssteigerung
antstanden?*) Wir wissen sehr wohl, dafs der eine sich ein Ver-Steigerung

 der Produktivität genannt haben, nach Domela ist dies mit Sparen
identisch, dafs man dadurch, dafs man „dem Brauchbaren die gröfstmögliche
Wirksamkeit verschafft“, zur das Einkommen vermehrt und an sich noch kein
Vermögen entstehen läfst, da man das Mehreinkommen ja für ein Mehr an Genüssen
 ausgeben könnte, ist Domela entgangen. Die weiteren Folgerungen Domelas
sind demgemäfs ebenfalls als unrichtig zu verwerfen, Sparen mufs natürlich mit
‚Kargheit“ d, h. Konsumbeschränkung „in eine Linie gestellt“ oder richtiger
yesagt, aus Konsumbeschränkung abgeleitet werden. Die Konsumbeschränkung
mag von dem Stande der Intelligenz beeinflufst werden, sie ist aber keineswegs
von. der Intelligenz allein abhängig. (Siehe Kap, II.) Hier lieflsen sich noch
viele andere Stellen aus Domela anführen, überall hat er technisches Sparen
oder Steigerung der Produktivität mit Sparen durch Konsumbeschränkung
zusammengeworfen, so spricht er S. 76 des breiteren über Arbeitsersparnis beim
Ackerbau und führt dann weitere Beispiele an über Ersparnisse in verschiedenen
[ndustriezweigen durch „Vereinfachungen maschineller Art“. S. 78 und S. 114
berichtet er dann über Ersparnisse an Metallgeld durch das Checksystem (Clearinghouse).
 Es ist klar, dafs es sich hier überall um technische Ersparnisse handelt,
Domela hätte zum mindesten auf den grundlegenden Unterschied zwischen ihnen
und Ersparnissen aus Konsumeinschränkung aufmerksam machen müssen, Siehe
auch S. 57 u. 58, wo Domela über Ersparnisse in der Baukunst und über solche
lurch Konservierung von Obst etc., sowie über die bessere Ausnutzung der Ernte
lurch Maschinen handelt.
1) Das hindert ja nicht, dafs wir zuweilen im speziellen Falle eine solche
Unterscheidung wohl machen können, z. B. läfst sich im ganzen wohl sagen,