Verbindung der einzelnen Produetivkräfte möglich ist, so ist ein
System der Production nur durch die Verbindung der Productionsprozesse
 möglich. Schmitthenner meint, die Verkehrsgeschäfte
hätten im System dieselbe Bedeutung wie eine auf Ortsbereich
gerichtete "Thätigkeit im einzelnen Productionsprozess. Das Hinfahren
 der Ernte und das Säen oder Abschneiden der Frucht
seien doch auch als gleichbedeutend anzusehen. Der Productionsprozess
 ist aber vollendet, wenn das Gut die erstrebte Form erlangt
 hat, der Industrieprozess dagegen erst mit dem Umsatz in
gewünschte andere Wertform, mit der Verwertung.

Mill.

Arbeit und geeignete Naturgegeustände sind nach Mill die
beiden Erfordernisse der Production. Bei seinen Ausführungen
über die Production kommt Mill auch darauf zu sprechen, dass
eine Menge von Arbeit dazu verwendet werden müsse, die Producte
 den Konsumenten zugänglich zu machen. Und dies thun
die Kaufleute. — Mill meint, man könne sie auch „Verteiler“
nennen, und diese „verteilende“ (distributive) Klasse ergänzt mit
ihrer Thätigkeit die producierende Klasse. „Für. ilre persönlichen
 Bemühungen und für die Enthaltsamkeit, welche sie in
den Stand setzt, die für das Geschäft der Verteilung erforderlichen
 Mittel vorzuschiessen“ erhalten die „Verteiler“ ihre Vergütung
 aus dem Preise der verteilten Producte. Müll giebt die
Bedeutung und Wichtigkeit dieser Arbeit für die Production zu
und rechnet sie zur Production.
Er spricht auch von der unproduetiven Arbeit. Arbeit
brauche nicht immer Produktion zur Folge zu haben. Productive
Arbeit bedeutet Arbeit welche Vermögen hervorbringt. Dazu
gehören denn auch die Dienstleistungen. Er wendet sich gegen
die Anschauung, dass die Thätigkeit der Kaufleute unproductiv
sei. Die Gegenstände erhalten durch die Kaufleute die Eigenschaft,
 dass sie an den Ort gelangen, wo man sie braucht, und

Grundsätze der politischen Ökonomie. (Soetbeer) Hamburg, 18592.