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1. des Producenten, der seine Arbeit produectiv nennt, wenn
er seine Auslagen im Verkehr wiedergewinnt;
2, 'des Konsumenten, und nennt die Arbeiten productiv,
deren Ergebnis man für einen anderen anyemessenen Preis erhalten
 kann;
3. vom Standpunkt der Volkswirtschaft ist jede Arbeit
productiv, welche die (Qualität der auf dem Markt feilgebotenen
Güter vermehrt.
Nur auf dem Wege der Production lassen sich Güter neu
herstellen und nach Bedarf liefern. Hermann fasst den Begriff
der Production sehr weit. So sayt er zum Beispiel, wer Kräfte
und Stoffe der Erde und Atmosphäre so auf den Samen wirken
Jässt, dass er zur fruchtbrinyenden Pflanze sich entwickelt, produciert,
 im weitesten Sinne produciert, wer überhaupt einen Gedanken
 in befriedigender Weise äusserlich darstellt. Auch wer
Güter von einem Ort zum anderen bringt, oder für eine spätere
Zeit aufbewahrt, oder wer irgend blos persönliche Dienste leistet,
in denen er bestimmten Gedanken genügt, ist productiv. Hermann
 unterscheidet dann: Sachliche Production und Dienstleistunven.
 Zu den ersteren gehören :
1. Ablösung, Sammlung, Beischaffung von Naturkörpern.
welche sich ohne menschliches Zuthun darbieten.
2, Erzeugung und Gewinnung von vegetabilischen und animalischen
 Naturproduceten, — dazu gehören dann Ackerbau.
Viehzucht, Forstwirtschaft. —
3. Umwandlung der durch die beiden erstgenamten technischen
 Arbeiten gewonnenen Materialien, Gewerbe und Industrie.
4, Handel,
Und hier giebt er auch eine Definition: Handel ist die
Versetzung von Tauschgütern an den Ort, Aufbewahrung derselben
 bis zu der Zeit, und in beiden Fällen Bereithaltung und
Anbieten derselben in der Quantität, wo, wann und in der sie
am dringendsten begehrt und daher am höchsen vergolten werden.
Wir finden also bei Hermann eine vollständige‘ Gleichberechtigung,
 vollständige Eingliederung des Handels in die Production.