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denken zu; zu untersuchen ist nun, wie er sich zu der Fraye
stellt: Ist auch der Hafıdel productiv? Man kann eine Sache
vebrauchen, wenn man die Verfügungsgewalt über die Sache hat
und man muss sie in der Nähe besitzen. Darin sieht er die notwendiyen
 Bedingungen für den Gebrauch von Gütern. Beides
zewährt der Handel.
Der Handelnde sucht jeden Überfluss und jedes Bedürfnis
auf und sucht beide auszugleichen. Die Beschaffenheit der Güter
wird dabei aber nicht verändert, sie erhalten auch ım allgemeinen
keinen höheren Gebrauchswert. — Dem inländischen Handel
spricht Rau keine productive Eigenschaft zu, weil bei einzr
Schätzung des Volksvermögens schon die uoch bevorstehende
Verteilung vorausgesetzt wird. Dagegen. vermehrt der ausländische
 Handel das Volksvermögen durch den volkswirtschaftlichen
Tauschgewinn. Dieser Erfolg darf aber nicht auf Production
zurückgeführt werden, es gehört zu den Einnahmen aus fremdem
Vermögen. Dass sich eine besondere Erwerbsklasse gebildet hat,
die den Handel betreibt, nur im Interesse der Production. Deshalb
 ist der Handel unentbehrlich, er ist aber nur dann produetiv,
 wenn er neue Erzeugnisse absetzt und dadurch die Neupro-Juetion
 erleichtert. Seine Nützlichkeit für die Volkswirtschaft
ist nach seinem Einflusse auf ‚Production und Consumtion zu beurteilen,
 nicht nach dem Verdienst des Kaufmanns. Diese Kosten
sind zu den Productionskosten der Güter zu zählen. Die Handelskosten
 werden vom Käufer im Preise mit erstattet.
Aus diesen Ausführungen ergiebt sich also: Nur die Stoffarbeiten
 sind allgemein und unmittelbar productiv, als mittelbar
produetiv sind die meisten Handelszweige anzusehen, bei den
persönlichen Diensten sind die mittelbar und nicht productiven
Thätiykeiten vermischt.

Dietzel.

Bei zunehmender Arbeitsteilung und wachsendem Verkehr
bildet sich zur Vermittelung des Austausches zwischen den einzelnen
 Individuen ein besonderer Erwerbzweiy aus. Das ist der