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Die (jesamtthätigykeit des Volkes befriediyt die (jesumtbedürfnisse
 der Volkswirtschaft. „Jedes (jeschäft nun, dessen
Leistung vernünftigerweise begehrt und angemessen bezahlt wird,
hat produetiv gearbeitet, *)
Roscher meint, dass jeder Nationalökonom seinen Begriff
Produetivität auf seine Begriffe von (jut und Wert gründen
muss. Machen wir bei ihm die Probe. Kin (jut ist nach
seiner Definition das, was zur Befriedigung eines menschlichen Bedürfnisses
 geciynet ist, und für die Beschaffung dieser (jüter
sorgt die Wirtschaft, daraus eryiebt sich der "Tausch und der
Verkehr, „die fortgesetzte Verbindung durch Austausch von
Leistungen.“
Unter Produetion versteht er „Schaffuny von Mitteln zur
Befriedigung menschlicher Bedürfnisse“ durch wirtschaftliche
Arbeit, und rechnet zu diesen auch die Zuteilung des (Jütervorrats
 an diejenigen, welche unmittelbar davon Gebrauch machen
wollen, sowohl von Nation zu Nation, von Ort zu Ort (Grosshandel),
 wie an einzelne Bewohner desselben Ortes (Kleinhandel).
Unter die Volkswirtschaft begreift er Haus- und Weltwirtschaft,
 deren Gesamtbedürfnis durch die Gesamtthätiykeit des
Volkes befriedigt wird; er unterscheidet zwischen Gebrauchswert
und Tauschwert, wobei ein Tauschwert olıne Gebrauchswert ausgeschlossen
 wird. Bei der Beurteilung der Produetivität unterscheidet
 er zwischen Privatwirtschaft, .die nach dem "Fauschwerte,
und Weltwirtschaft , die nach dem (jebrauchswerte schätzt.
Zwischen beiden steht die Volkswirtschaft. Bei einem fortgeschrittenerem
 Volke wird aber eine privatwirtschaftliche Produetivität
 auch eine - volkswirtschaftliche, cine volkswirtschaftliche
auch eine weltwirtschaftliche sein.

*) Welche Stelle Ruscher dem Handel in der Volkswirtschaft anweist.
geht auch aus seinem bekannten Vergleich hervor, wo er die Urproduction
 mit dem Esseu, die Gewerke mit der Verdauung, den Handel mit der
Bewegung der Gliedmassen, die persönlichen Dienste mit dem Atemholen vergleicht,
 und das Alles ist zum Leben des Körpers notwendig.