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der Fall, wie die deutsche Gewerbezählung von 1882 beweise,
die neben 452,725 Hauptbetrieben des Handels 164,111 Unternehmungen
 aufführe, in denen der Handel als Nebenbetrieb ausgeführt
 werde.
In wie weit hierin seit der letzten Zählung eine Veränderung
 eingetreten ist, isf Aus dem später erscheinenden statistischen
Meile dieser Arbeit zu ersehen.

Mataja.

Matajas”) Definition des Handels befindet sich gleich zu Anfang
des Artikels. „Handel ist. gewerbsmässig betrieben der Einkauf
und Eintausch von Gütern und die Wiederveräusserung derselben.“
Der Handel kann nur einzelne Veränderungen vornehmen (Ortsveränderungen,
 Umpackung, Zerteilung u. a.), im anderen Falle
würde Produetion vorliegen.
Danach rechnet Mataja den Handel nicht zur Produetion.
Die Aufgabe des Handels ist durch die Notwendigkeit der Güterübergänge
 gegeben. Dabei sind eine Anzahl Operationen nötig,
die aber vielfach leider durch einen Händler geschehen. Und
diese Dienste, die der Handel leistet, bilden seine volkswirtschaftliche
 Productivität. Die (jüter müssen erst in den Verfügungsbereich
 des Konsumenten kommen, erst dann gilt die productive
Thätigkeit als abgeschlossen.
Offenbar scheint darin doch cin Widerspruch zu liegen,
Mataja unterscheidet zwischen Production und Handel, spricht
ihm aber Produetivität zu. **)

Lexis.

Am eingehendsten hat Lexist) sich mit der Bedeutung und
Stellung des Handels befasst. „Handel ist der gewerbsmässige

*) Handwörterbuch der Staatswissenschaften, Art. „Handel“ Band IV
1892 Jena.
**) Auf diesen Widerspruch macht auch Ehrenberg, Der Handel. S. 18
aufmerksam. N
; 17) Handbuch der politischen Ökonomie von Schönberg, Band II.
IV. Auflage 1898.