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gen und vorher möglichst billig aufzukaufen. Umgekehrt kauft
er billig im Auslande, um im Inlande teuer abzusetzen. Losch
führt ein Beispiel an: Ein Exporteur kauft 100 Ballen Ware
im Inlande zu 5000, verkauft sie im Auslande für 6000, kauft
im Auslande für 6000 und setzt für 7500 die Ware im Inlande
ab. Er hat dabei 2500 — 50 °% gewonnen und hat doch nichts
hervorgebracht, sondern nur schon hervorgebrachte Ware ausgetauscht
 und dabei beide Male Warenwerte für sich behalten.
Deshalb‘ warnt Losch, der Handel dürfte nicht zur selbständigen
Macht werden, und die Industrie müsse sich aus diesen Gründen
vom Handel freizumachen versuchen.
Und ein anderes Beispiel führt er an. Er fragt, wie entsteht
 der Preis einer Ware:
I. Erzeugungskosten betragen
II. Verkehr . . 2.0.0.0
III. Gewinn des Fabrikanten
IV. Gewinn des Grosshändlers
V. Gewinn des Detaillisten

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Verkaufspreis 20 M.
und doch ist das Gewicht der Ware nicht verändert.
Es ist eben nicht zu vermeiden, Zuschläge zum Herstellungspreise
 zu machen, weil zum Versand und Verkauf der Ware
Menschen notwendig sind, und die wollen bezahlt werden. Aber
den Fluch des Handels sieht Losch darin, dass er kauft und
verkauft, einerlei von wem und an wen, wenn er nur billig kauft
und möglichst teuer verkauft.
Jeder sucht natürlich möglichst hohen Gewinn zu erzielen,
und es geschieht dies auf Kosten anderer. Aber, Losch sollte
doch berücksichtigen, dass das Publicum so vollständig dem Zwischenhandel
 nicht preisgegeben ist, so ist es doch in erster Linie vor
übermässiger Übervorteilung durch die Konkurrenz geschützt,
wobei natürlich nicht zu vergessen ist, wie schädlich der unlautere
 Wettbewerb wirkt.
Losch sagt: Immer hat der Handel als solcher ein anderes
Interesse als die Producenten; er muss in seinem eigenen Lebensinteresse
 die Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis erhöhen,
 während das gemeinsame Interesse der Producenten das