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ist, dass zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis ein möglichst geringer
 Unterschied ist.
Da nun den 2 Millionen Handeltreibender 11,4 Millionen
Erzeuger landwirtschaftlicher und 6,9 Millionen Erzeuger industrieller
 Waren yeyenüber stehen, und die alle ein grosses Interesse
daran haben, dass der Handelsgewinn gedrückt wird, so ist der
Handelsstand demgemäss zu öryanisieren,
Der Handel kann nur das verkaufen, was ausser ihm da
ist, weiter nichts. Auch da, wo er durch Erschliessung neuer
Absatzgebiete scheinbar „productiv“ ist, bleibt er für den Producenten
 nur Mittelsperson.

Philippovich.

Die Hervorbringung von Brauchbarkeiten durch menschliche
Thätigkeit ist Production. Sie geschieht zum Zwecke der Konsumtion
 und jede Hebung der letzteren hat eine solche der Production
 zur Voraussetzung. *) In der hauswirtschaftlichen Periode
war die Güterhervorbringung, die Production, das einzige Mittel
der Güterversorgung. Mit dem zunelımenden Verkehr ward die
Möglichkeit, Güter im Wege des "Tausches zu erlangen gegeben.
Der Producent rechnet nun damit, für den TVauschverkehr producieren
 zu können, es entsteht die Warenproduction, d. h,
Production zum Zwecke der Erzielung eines Gewinnes durch
Absatz der Ware an Dritte.
Philippovich unterscheidet dann zwischen dem technischen
und wirtschafilichen Charakter der Production. Sie ist zunächst
nur ein technischer Vorgang, bei dem bereits vorhandene Teile
der stofflichen Welt in eine solche Anordnung gebracht werden,
dass er den gewollten Erfolg erzielt; dann ist die Production
technisch vollkommen, sie ist technisch betrachtet Herstellung
eines neuen Krzeupynisses. **) Der dem Producte zugesprochene
Wert muss nun höher sein, als der Wert der Kosten, das Pro-*)

 von Philippovich. Grundriss der politischen Oeconomie
I. Band 1897 II Auflage. Seite 7,
**) a. a. O0. Seite 98