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duct erhält den Character eines Gutes nicht im Produetionsprocess,
 Das vom Producenten geschaffene Product kann dann als
sachliche Unterlage für eine eventuelle Wertbildung dienen.
Philippovich betont hier nachdrücklich, dass eine Güter- und Werterzeugung
 in der Production nicht vorliegt, weil dann nur die
wirtschaftlich geglückte Production überhaupt Production wäre.
Wie schon erwähnt, ist die Production für die Menschheit
als Ganzes der Natur gegenüber das einzige Mittel der Gütergewinnung,
 der Einzelne kann durch Güterübertragung in den
Besitz von Gütern gelangen; wenn es im Weye wirtschaftlichen
Verkehrs geschieht, so ist es Erwerb, der auf Gewinn hinzielt,
Der Producent will nun auch Gewinn erzielen, sein Ziel ist also
auch der Erwerb und dies gilt gleichmässig für die Urproduction
und die stoffveredelnden Gewerbe. Zu den Erwerbsarten nun,
die nicht auf der Production fussen, gehört der Handel. Philippovich
 nennt diese die „reinen Krwerbszweige.“ KEr hat geschieden
 in Production und Erwerb und unterscheidet dementsprechend
zwischen Productivität und Rentabilität. „Produetivität ist sachliche
 Ergiebigkeit der Production, Rentabilität die Ergiebigkeit
des Erwerbes.“ Beides braucht nicht übereinzustimmen. Philippovich
 zeigt es an dem Beispiel einer schlechten Ernte, die das
Ergebnis geringerer Productivität ist, wenn aber die Preise im
Verhältnis der Ertragsverminderung gestiegen sind, so ist die
Rentabilität dieselbe geblieben. Man darf daher aus der Ren-Stabilität
 keinen Schluss auf die Productivität ziehen und umgekehrt.
 Er stellt dann die Interessen der Gesamtheit und des
Einzelnen gegenüber. Handelt es sich um die Versorgung der
Gesamtheit mit Sachgütern, so ist die grösste Productivität zu
erstreben, den einzelnen Betrieben ist grösste Rentabilität erwünscht,
 Die letztere ist aber Voraussetzung für den Betrieb
jeder Production, die Productivität ist also von ihr abhängig.
Schon aus den früheren Ausführungen geht hervor, dass diese
Auffassung vom Begriff der Produetivität nicht allgemein anerkannt
 wird. Und Philippovich bezeichnet ihn selbst als eng. Er
hält den Streit über diesen Begriff der sich durch die ganze nationalöconomische
 Literatur zieht für unfruchtbar. *) Er sieht
die Ursache zu diesem Streit darin, dass zahlreiche 'Thatsachen,
*) Und hierin stimmt er mit Cohn überein.