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die mit der materiellen Production nichts zu thun haben, diese
dennoch fördern, und er rechnet hierher den Handel in erster
Linie, und sagt, wenn man Bedingungen, die eine Productivitätssteigerung
 herbeiführen, mit Rücksicht auf die endliche wirtschaftliche
 Wirkung selbst productiv nennen will, dass man dann nicht
eine wirtschaftliche Thatsache für sich, sondern die Beziehungen
verschiedenster Thatsachen zu anderen, wirtschaftlichen Thatsachen
 betrachtet,
Philippovich will aber durch seine enge Fassung die Einwirkungen
 dritter Thatsachen auf die Wirtschaftsführung *) ausschliessen
 und nur das Ergebnis der Production und den Aufwand,
 der dazu führte, hervorheben und vergleichen.
Er hält also nur die Thätigkeiten für productiv, die bei der
technischen Production mitwirken, das geht auch aus dem Folgenden
 hervor.
Unter Verkehr **) im weiteren Sinne versteht Philippovich
Güterübertragungen auf wirtschaftlichem Wege, unter Verkehr
im engeren Sinne Raumübertragungen von Personen, Gütern und
Nachrichten. Eine Folge des Verkehrs ist der Güterumlauf, und
dieser hängt von den Konsumtionsbedürfnissen ab, von der Art
und Menge der in den Verkehr gekommenen Güter und von dem
Mass der Tauschfähigkeit. Der Verkehr verknüpft Produetion
und Konsumtion. Es sind nun eine Anzahl Hindernisse des Verkehrs
 zu überwinden. Eins — und nicht das unbedeutenste —
besteht darin, dass der Producent bei der weiten Entfernung die
Bedürfnisse der Konsumenten nicht übersieht, dass anderseits dem
Konsumenten die Produete nicht bekannt sind. Da tritt nun zum
Ausgleich der Handel als selbständiger Vermittler zwischen Prolucenten
 und Konsumenten, „indem er durch Kauf und Verkauf
von Waren den Producenten die Producte abnimmt, die sie selbst
nicht in den Verkehr bringen konnten und den Konsumenten Gelegenheit
 zum Erwerbe der Waren giebt, deren Producenten sie
nicht aufzusuchen in der Lage sind. ***) Danach liegt dem Verkehr
die Aufgabe der Raumüberwindung ob, die Näherbringung der
Producenten und Konsumenten.

*) z. B. die des Unterrichts auf die Ausnützung der Productionsmöglichkeiten.

**) a. a. O. Seite 185
*#*) a a. OO. Seite 187