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Dies ändert aber an der 'Thatsache nichts, dass der Handel
für die Volkswirtschaft unentbehrlich ist. Was der Handel leistet,
vehört nach dem (jesetz der „Arbeitsteilung zur productiven '.’hätiykeit,
 und er leistet in allen seinen Zweigen denjenigen Hülfsdienst,
 welcher den Producenten an den Ort des grössten Bedarfs,
den Konsumenten zur besten Ergiebiykeit der Production
führt (468).
Bei unserer heutigen Entwickelung des Verkehrs sind selbständige
 Producentengruppen notwendig geworden, die berufsmässigy
 die Geschäfte des Handels und Verkehrs betreiben. Handel
 und Verkehr hängen eng zusammen, beide überwinden die
Entfernungen, wobei jedoch die Verkehrsmittel nicht durchaus
des Handels bedürfen, während der Handel ohne die Verkehrsmittel
 nicht auskommen kann, und der Verkehr strebt danach
den Handel möglichst auszuschalten.
Fassen wir zum Schluss die Ansicht Cohn’s zusammen,
Nach ihm ist der Handel productiv, er bildet den Abschluss der
Produetionsprozesse und hat die Aufyabe, die Güter an die Stelle
zu bringen, wo sie am meisten gebraucht werden, und die bestmögliche
 Versorgung mit allen Dingen des Bedarfs herbeizuführen.
Er schafft die Güter nicht, aber er veranlasst, dass sie geschaffen
werden. *}

Conrad.

Die wirtschaftliche "Chätiykeit richtet sich auf Wertvermehrung,
 sei es, dass neue Werte geschaffen oder dass vorhandene
 Werte erhöht werden. Eine Werterhöhung kann stattitinden
(I, 6) durch Veränderung des Verhältnisses zwischen dem schätzenden
 Subjekt und dem geschätzten Objekt, unter anderem
„durch Hinführung der Güter an den Ort des Bedarfs, also durch
das Gewerbe des "Transports und durch den Handel d. i. Übergang
 in die Hand dessen, der eine bessere Verwendung dafür

* A. a. O. IIL 208.
**) Grundriss der Nationalöconomie Teil I und II.