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in die andere giebt es auf wirtschaftlichem Gebiet nicht. Die
Entfernungen und Verkehrsschwierigkeiten waren von jeher sch wer
zu überwindende Hindernisse für Producenten und Consumenten,
und so hat von jeher „ncben dem direeten Verkehr ein indireeter,
vermittelter stattvefunden. der Handelsverkehr oder Handel.“ *)
Der Handel vermittelt den Umlauf der producierten Güter,
er kann die anderen Erwerbsthätigkeiten fördern, er ist nur
Werkzeug des Güterumlaufs, sein Selbstzweck ist nur Gewinnerzielung
 durch die Vermittelung des Umlaufs.

Kohler.

Kohler **) nennt den Handel einen Haupthebel unserer menschlichen
 Kultur. Er ist zumeist auf Egoismus gegründet, indem
er den Güterumlauf fördert, zum höchsten sozialen Wohle gereicht,
 der Production nützt.
Öhne Aussicht auf Gewinn würde das ganze Getriebe bald
erlahmen. Das Ideal wäre, cin grosser Welthandel, wo auf der
einen Seite die (Gesamtproduction, auf der anderen der Gesamtbedarf
 stände, und so beides direet zur Lösung käme; und diesem
Ziele strebt der yanze Betrieb zu. ***) „Die Zufallsverhältnisse
des Moments und der Kinzelörtlichkeit. sollen dadurch überwunden
werden, und wenn auf der einen Seite die Welle sich stark hebt,
auf der andern sie sich stark senkt, so oscilliert der Verkehr
allezeit dahin, dass cine verhältnismässiy ylatte Fläche entsteht.
Wer an diesem wahren und Zwischenhandel teilnimmt, thut daran
etwas nützliches, auch wenn er sich nur als Kapitalist beteiligt,
der kauft und verkauft, ohne einen Scheffel Getreide oder einen
Sack Kaffec je veschen zu haben.“

*) Es sci hier erwähnt, dass Goldschmidt an mehreren Stellen Gelegenheit
 nimmt, gegen Carey und seine Geringachtung des Handels Stellung zu
nehmen.
**) Das Börsenspiel 1894.
**) Cohn, Börsenform Seite 135.