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hat, und es erscheint uns, dass unter Ersparung von "Uransportkosten
 und Mühe diese bedeutend an Wert gewonnen hat. Denselben
 Vorteil erlangt der kleine Haushalt, besonders der des
Arbeiters. Die Arbeiterfrau kauft nicht in yrösseren Quantitäten,
teils weil sie sich nach dem Wochenlohn richten muss, teils in
der richtigen Voraussicht, wenn ein grösserer Vorrat im Haus
ist, ist sie leichter versucht, weniger haushälterisch zu wirtschaften.
 Welchen ungeheuren Vorteil und Nutzen verschafft der
Händier diesen Wirtschaften, die dadurch, dass sie auch die
kleinsten Quantitäten kaufen können und zwar jeder Zeit, vor
unvorsichtigem Wirtschaften behütet werden. KEs darf aber nicht
übersehen werden, in wie grosse Abhängigkeit die kleinen Leute
vom Zwischenhandel geraten, und wie sich gerade hier die Missstände
 zeigen, denen gegenüber man streng auftreten muss.

Speculation.

Wir hatten unter LIandel diejenige Thätivkeit verstanden,
lic die (rüter dorthin bringt, wo sie gebraucht werden, und sie
dort weyführt, wo sie im Überfluss sind. Ks wird dadurch ein
Ausgleich zwischen Bedarf und Überfluss herbeigeführt.
Eine nicht unbedeutende Rolle spielt dabei die Speculation,
und mit Bezugnahme auf den doymatischen "Feil dieser Arbeit
seien hier auch die Ansichten einiger Autoren anveführt, die besonders
 eingehend die Bedeutung der Speculation, besonders ihre
volkswirtschaftliche Wirkung ins Auge gefasst haben. Die Ehrenberg’sche
 Ansicht ist oben schon angegeben. Er sieht in der
„Sicherung der zeitlich ununterbrochenen Güterversorgung“ *)
die Aufgabe der Speculation und trennt sie vom Handel. Bisher
scheint Ehrenberg mit dieser Ansicht allein dazustehen,

*). Ehrenberg, der Handel S. 33, Jena 1897.