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Preise, aber nicht um eine Werterhöhung, sondern nur um eine
Wertverschiebung, Das waren Monopolpreise, die Konsumenten
waren einfach der Willkür eines Kinzelnen ausgeliefert, davon
hat die Gesamtheit keinen Nutzen. ;
Noch ein auderes Beispiel wollen wir anführen, wo wir die
Speculation als produetiv bezeichnen. Ein Kaufmann kauft einen
yrösseren Posten Kaffee. Er sieht voraus, dass die Preise steiven
 werden. Er hat für 90 Mk. yekauft und verkauft den
Posten an KEinzelne für 100. Und tiotz dieses Verdienstes
braucht die Gesamtheit keinen Schaden davon zu haben. Dadurch,
 dass der Kaufmann rechtzeitig einkaufte, bevor die Preissteigerung
 eintrat, ist er nun im der Lage, dem Publikum zum
alten Preise die Ware abzugeben, ohne einen Preisaufschlag
machen zu müssen, wie c3 sonst das Steiyven des Knyros-Preises
zur Folge gehabt hätte, Die Speeulation wirkt hier preiserhaltend.


Ferner liegt beim Landwirt Speculation vor, wenn er in der
Annahme, dass zu einer bestimmten Zeit nach einem bestimmten
Producte Nachfrage sein wird, wenn er dann dieses anbaut. Hat
er sich in dieser Berechnung nicht geirrt, so wird in erster Linie
ar grossen Vorteil davon haben, dann aber auch die Gesamtheit,
leren yrosser Nachfrave er ein bedeutendes Angebot entgegenstellen
 kann, und somit auf die Preise günstig einwirkt.
Diese Beispiele zeigen, dass es nicht möglich ist, die Speculation
 überhaupt als produetiv oder unproductiv zu bezeichnen, Die
Speculation will eine Änderung der Preise herbeiführen. Kine
Speculation, die eine nachhaltige Preiserhöhung herbeiführt ist
nützlich. Das trifft zu, wenn ein Händler z. BD. Getreide aufkauft,
 um es auf den Markt zu bringen, wenn Mangel vorhanden
ist. Wird die Preissteigerung willkürlich herbeigeführt, so ist
die Speeulation, die meist einen grossen plötzlichen Umschwung
zur Folge haben wird unproductiv. Es sei auf das oben angeführte
 Beispiel von dem americanischen Getreidespeculanten verwiesen,
 Hier legt unzweifelhaft cin Missbrauch der grossen
Macht vor, die dem Händler durch seine Fähigkeit, auf die Preise
einzuwirken, gegeben ist. Wir sehen hier von den Fällen ab,
wo durch Verbreitung falscher politischer Nachrichten und deryleichen
 eine grosse Bestürzung an der Börse hervorgerufen wird,