Maschinen! zogen im Jahre 1880 Schaaren von Arbeitern, erhitzt durch die Lehren einiger ihrer vorgeblichen Freunde, durch gewisse Gegenden Englands. Sie ließen es bei den Maschinen nicht bewenden; in ihren Schlüssen die äußerste Consequenz nicht scheuend, zerbrachen sie auf den Landgütern die Sense, den Dresch— flegel, den Pflug. Damit widerlegten sie aber auch durch ihre eigene That die Irrlehre ihrer Verführer. Wer den Maschinen den Unter⸗ zang schwört, wer in dem großartigen Aufschwunge, den das Maschinenwesen besonders seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts genommen hat, nicht einen ungeheuren Culturfortschritt der Menschheit erkennt, der darf auch nicht das roheste, einfachste Werkzeng in der Hand des Menschen lassen, denn es hat denselben Zweck wie die Maschine, Erleichterung und Ersetzung der menschlichen Arbeit. Wir müßten zu den Urzuständen unserer ersten Vorfahren zurückkehren, um das vollständig zu erreichen, was die vermeintlichen Freunde derjenigen Klasse von Menschen wollen, welcher durch nene Erfin— dungen und Vervollkommnungen Arbeit abgenommen wird. Grade darin, daß durch Benutzung natürlicher Kräfte dem Menschen Arbeit abgenommen und erspart wird, daß der Mensch heut zu Tage im Stande ist, mit geringerem Aufwande von Anstrengung und Zeit das hervorzubringen, wozu sonst die zehnfache Arbeit gehörte, das daher einst höheren Werth hatte und dessen Genuß den Menschen schwerer zugänglich war, darin liegt der Fortschritt der Menschheit, der Trinmph seines Geistes, seiner Macht über die Natur, damit hängt dann weiter die Veredlung und Versittlichung des Menschen zusanmien, und die Verschönerung seines materiellen Daseins. Der industrielle Fortschritt der Menschheit beruht auf dem Grade, in welchem sie sich die Natur dienstbar macht. Je mehr diese zur Mitwirkung an der Production herangezogen wird, desto mehr wird die menschliche Anstrengung, also die Arbeit, erleichtert und überflüssig. Da der Mensch aber nie müßig still steht, so wirft sich die durch Benutzung von Naturkräften überflüssig gewordene Arbeits- kraft auf neue Produetion, und auf diesem Wege schreitet die Menschheit unaufhörlich in der Erzeugung und allgemeinen Ver— breitung von Gütern fort.