der Gehülfen von 100 auf 214; in der wohlhabenden Rheinprovinz dagegen die der Meister von 100 auf 167, die der Gehülfen auf 171, während die Bevölkerungszunahme hier etwa um 8 Procent schwächer war wie dort. Auch ist die Rheinprovinz derjenige Theil des preußischen Sta ates, aus welchem, trotz der starken Zunahme der Meister, die wenigsten Klagen hörbar werden. In der Provinz Preußen kam 1841 ein Handwerker auf 35 Seelen, in der Rhein provinz einer auf 18 Seelen. Wenn man bedenkt, daß in den bevölkerten Provinzen ohnehin eine größere Auzahl von Handwer- kern erforderlich ist, als bei gleichem Bedarfe in solchen Gegenden, wo die Menschen eng bei einander wohnen, so kann man wohl annehmen, daß in der Rheinprovinz der durchschnittliche Bedarf des Einzelnen noch einmal so groß ist, als in der Provinz Preußen. Noch schlagender wird der Unterschied, wenn man die Zunahme der Handwerker, welche fast ausschließlich für Luxusbedürfnisse arbeiten, in beiden Provinzen vergleicht. Die Kürschnermeister stiegen in Preußen von 100 auf 111; in der Rheinprovinz von 100 auf 799; die Maler in Preußen von 100 auf 218, in der Rheinprovinz von 100 auf 385; die Putzmacher und Putzmacherinnen von 100 auf 356, in der Rheinprovinz von 100 auf 469. Nach den statistischen Ergebnissen des preußischen Staates ist, alle Gewerbe zusammengenommen, in den Jahren 1849 bis 1852, im Vergleich zur Bevölkerung nur die Sahl der Gesellen und Lehr- linge gestiegen, und zwar von 100 auf 109,55. Die Zßahl der Meister in Gewerben stieg nur wie 100: 103, 28, die Bevölkerung aber wie 100: 10330. Es ist dies insofern für die Gewerbsthä— tigkeit im Lande ein günstiges Zeichen, als es beweist, daß mehr Verlag in die Gewerbe gekommen ist, im Durchschnitte 1852 auf den Meister mehr Gehülfen kamen, als 1849; die Geschäfte in den Gewerben also an Ausdehuung gewounen haben. Die Handwerker haben keinen Grund, sich über den Fortschritt der Manufacturindustrie zu beklagen, sie haben demselben im Ge— gentheil sehr viel in Bezug auf Beschäftigung und Wohlstand zu verdanken. Die Hutmacher, Handschuhmacher, Seifensieder und Lichtzieher, die Zinugießer und Gerber, scheinen die einzigen Hand—