größern oder geringern Nützlichkeit eines Gegenstandes an sich der Werth abhängt, so wenig die Größe der Anstrengung und die des Werthes in Proportion stehen. Der Werth richtet sich ebenso sehr nach der Arbeit, welche dem Empfänger erspart wird, als nach der— jenigen, welche der Ueberlasser aufwendet. Beide Contrahenten hal ⸗ ten den Blick auf die Schwierigkeit für den Empfänger, sich die ihm angebotene Befriedigung unmittelbar zu verschaffen, gerichtet, und tragen dieser Schwierigkeit Rechuung. Die Mühe, die der Ueberlasser hatte, kommt nicht in Betracht. Darum ist die Be— hauptung ungenau, daß der Werth durch die aufgewandte Arbeit bestimmt werde. Eine Menge von Rücksichten, welche alle das Wort „Dienstleistung“ umschließt, bestimmt ihn. Eins unter den Bedürfnissen, denen uns unsere Leibesbeschaffen. heit unterwirft, ist das der Nahrung; und eins der zu seiner Be— friedigung geeignetsten Dinge ist das Brod. Wollte ich mir dieses selbst bereiten, so müßte ich mich einer unendlich viel zusammen- gesetzteren Arbeit unterziehen, als mir die Nothwendigkeit des Wasser— holens auferlegt. Ist aber auch die Gesammtheit von Anstrengungen, die ich zur Verfolgung meines Zweckes nach einander mache, noch so verwickelt, so ist doch jede einzelne für sich genommen ebenso einfach, als die Arbeit des Wasserschöpfens. Wenn Andere mir meine Bemühungen ersparen, so sind dies ebensoviel Dienstleistun⸗ gen, die ich empfange, und sie zusammen, verglichen mit den- jenigen, durch welche ich sie erwiedere. machen den Werth des Brodes aus. Wenn man sagt, ein Brod kostet einen Groschen, und ein guter Buchführer diesen Werth zerlegen wollte, so würde er, allerdings aus sehr verwickelten Geschäftsvorgängen heraus, doch alle die Dienst— leistungen wieder auffinden, die zur Broderzeugung beitrugen, alle die, welche dem Käufer und Verzehrer desselben eine Mühe ersparen. Er wird zuerst auf den Bäcker stoßen, der Ig dabon zurückbehält, und von diesem den Maurer bezahlt, der seinen Ofen gebaut hat, den Holzhauer, der sein Holz klein gemacht hat ꝛc.; dann kommt der Müller, der nicht blos die Bezahlung seiner eigenen Arbeit empfängt, sondern auch noch um den Steinbrecher zu bezahlen, der