ersetzte diesen Theil unserer Kleidung durch schmale Binden von
verschiedenen Stoffen. Der Rest der Bevölkerung (999 unter 1000)
ging barfuß. Unter 1000 Menschen ist jetzt höchstens einer, dem
der außerordentlich billige Preis nicht gestattet, sich Strümpfe zu
kaufen. Auch ist eine unermeßliche Zahl von Arbeitern in allen
Ländern der Welt mit diesem Fabrikationszweig beschäftigt.

Wenn es nothwendig seinu sollte, will ich noch hinzufügen, daß
in Stockport die Verwendung des Dampfes statt der Kraft der Arme
bei der Weberei nicht verhindert hat, daß die Anzahl der Arbeiter
in sehr wenigen Jahren um 4 gewachsen ist.

Wir müssen endlich unsern Gegnern ihre letzte Zuflucht nehmen;
sie sollen nicht sagen können, daß wir nur alte Industriezweige an
geführt haben. Ich weise darauf hin, wie sehr sie vor Kurzem bei
ihren traurigen Prophezeinngen in Betreff des Einflusses der Stahl-
stiche im Irrthum gewesen sind. Eine Kupferplatte, sagten sie, kann
nicht mehr als 2000 Abdrücke hergeben; eine Stahlplatte, welche
ohne sich abzunutzen 100000 liefert, wird 50 Kupferplatten ersetzen.
Beweisen diese Zahlen nicht, daß die Kupferstecher zum größten
Theile (49 unter 50 sich genöthigt sehen werden, ihre Werkstätten
zu verlassen, ihren Grabstichel gegen Kelle und Spaten zu vertau⸗
schen, oder in den Straßen das öffentliche Mitleid anzurufen?

Zum zwauzigsten Male, ihr Unglückspropheten, vergesset bei
euren Bemühungen um das Problem, das ihr zu lösen vorgebt,
nicht das vornehmste Element desselben! Denkt an das nicht zu stil-
lende Verlangen nach Wohlbehagen, welches die Natur dem Men—
schen eingepflanzt hat; bedenket, daß die Befriedigung eines Be—
dürfnisses auf der Stelle ein anderes Bedürfniß herbvorruft; daß
unser Begehren überall sich vermehrt, sobald die Gegenstände wohl-
feiler werden, die es befriedigen köuuen, und zwar in einer Weise,
daß die schöpferische Kraft der mächtigsten Maschinen dahinten zu⸗
rückbleibt.
Um nun auf die Kupfer- und Stahlstiche zurück zu kommen,
so entbehrte der allergrößte Theil des Publikums dieselben freiwil—
lig, als sie theuer waren; ihr Preis verminderte sich, und Jeder'
mann sucht sie. Sie sind der unbermeidliche Schmuck der besseren

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