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und diese noch dazu herzlich schlecht. Ein Schmied, der zwar ge—
wohnt ist, Nägel zu machen, dessen alleiniges oder hauptsächliches
Geschäft aber nicht das des Nagelschmieds war, kann selten, bei
äußerstem Fleiße, mehr als achthundert bis tausend Nägel des
Tages machen. Ich habe Burschen unter zwanzig Jahren gesehen,
welche niemals ein anderes Gewerbe, als das des Nagelmachens
getrieben hatten, und die, wenn sie sich tüchtig daran hielten, je
über zweitausend dreihundert Nägel an einem Tage machen konnten.
Dennoch ist das Verfertigen eines Nagels keinesweges eine der ein.
fachsten Verrichtungen. Ein und derselbe Mensch bläst die Bälge,
schürt an oder legt, wenn's nöthig wird, Feuerung zu, glüht das
Eisen und schmiedet die einzelnen Theile des Nagels: beim
Schmieden des Kopfes ist er sogar genöthigt, mit den Werkzengen
zu wechseln. Die verschiedenen Operationen, in welche die Ver—
fertigung einer Stecknadel oder eines Metallknopfes zerfällt, sind
sämmtlich viel einfacher, und die Geschicklichkeit desjenigen, der sein
Leben mit diesem einzigen Geschäfte zugebracht hat, ist gewöhnlich
weit größer. Die außerordentliche Geschwindigkeit, mit welcher
einige Operationen dieser Manufakturen gemacht werden, übertrifft
Alles, dessen man, so lange man nicht Augenzeuge davon gewesen
ist. die menschliche Haud hätte fähig halten sollen.

Zweitens ist der Vortheil, welcher durch Ersparung der im
Uebergange von einer zur audern Arbeit gewöhnlich verlorenen Zeit
gewonnen wird, bei weitem größer, als man sich's beim ersten An⸗
blick vorstellen kann. Es ist umnöglich, sehr schnell von einer Art
Arbeit zur andern überzugehen, wenn sie an verschiedenen Stellen
und mit ganz anderen Werkzengen getrieben werden. Ein Weber
auf dem Lande, der ein kleines Gütchen zu bestellen hat, muß ein
gut Theil Zeit damit verlieren, daß er von seinem Weberstuhl auf's
—A Felde zum Weberstuhl wandert. Wenn die beiden
Gewerbe in derselben Werkstätte betrieben werden können, so ist der
Zeitverlust ohne Zweifel weit geringer; doch ist er auch in diesem
Falle sehr ansehnlich. Es pflegi da Mensch ein wenig zu zaudern,
wenn er eine Art der Beschäftigung verläßt, um sich zu einer andern
zu wenden. Indem er zuerst an die neue Arbeit geht, ist er selten