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vielfältigung der Produete in allen verschiedenen Künsten bewirkt in
einer wohlregierten Gesellschaft jene allgemeine Wohlhabenheit, die
sich bis zu den untersten Klassen des Volkes erstreckt. Jeder Arbeiter
hat über das Quantum seiner eigenen Arbeit hinaus, welches er
selbst braucht, noch einen großen Theil zur Verfügung, und da jeder
andere Arbeiter sich völlig in derselben Lage befindet, so ist er im
Stande, einen großen Theil seiner eigenen Waaren gegen einen
großen Theil, oder was auf dasselbe hinauskommt, gegen den Preis
eines großen Theils der ihrigen zu vertauschen. Er versorgt sie
reichlich mit dem, was sie brauchen, und fie helfen ihm eben so
vollkommen mit dem aus, was er bedarf, und es verbreitet sich
eine allgemeine Fülle über alle verschiedene Stände der Gesellschaft.
Man betrachte nur die Habe des gemeinsten Handwerkers oder
Tagelöhners in einem cibilisirten, blühenden Lande, und man wird
gewahr werden, daß die Sahl der Menschen, von deren Fleiß ein
Theil, wiewohl nur ein kleiner Theil, dazu verbraucht wurde, ihm
diese Habe zu verschaffen, alle Berechnung übersteigt. Der wollene
Rock z. B., der den Tagelöhner bekleidet, ist, so grob und gemein
er auch aussehen mag, doch das Product der vereinigten Arbeit
von einer großen Menge Arbeiter. Der Schäfer, der Wollsortirer,
der Wollkämmer oder Krempler, der Färber oder Hechler, der Spinner,
der Weber, der Walker, der Wollbereiter sammt vielen andern, sie
Alle müssen ihre verschiedenen Künste vereinigen, um auch uur dies
einfache Product herzustellen. Wie viele Kaufleute und Fuhrleute
hatten außerdem damit zu thun, das Material von den einen Ar—
beitern zu den andern, die oft in einem sehr eutfernten Theile des
Landes wohnen, zu schaffen. Wie viel Handel und Schifffahrt
iusbesondere, wie viel Schiffbauer, Seeleute Segelmacher, Seiler
waren nöthig, um die verschiedenen für den Färber erforderlichen
Droguerien, die oft von den entlegensten Enden der Welt kommen,
zusammenzubringen! Welch eine Mannigfaltigkeit der Arbeit ist
ferner nöthig, um die Werkzeuge des geringsten unter diesen Arbei—
tern hervorzubringen! Von so complicirten Maschinen, wie ein Schiff,
eine Walkmühle oder auch ein Webestuhl ist, gar nicht zu reden,
wollen wir nur betrachten, welche mannigfaltige Arbeit dazu erfordert