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geworden, welche ein Interesse daran haben, daß die auf das Eigen⸗
thum bajsirten gesellschaftlichen Zustände nicht unterwühlt worden,
daß also das Eigenthum des Einzelnen uicht aufgehoben, Güterge⸗
meinschaft nicht eingeführt werde, die Arbeit nicht gemeinschaftlich
sei, die verschiedenen Stände nicht aufhören. Es gibt aber, im
Gegensatz zu dieser destructiven Tendenz, einen Socialismus, welcher
auf vernünftigen Grundsätzen beruht, der nichts anderes ist, als
das System der auf Freiheit, daher auf indibiduelles Eigenthum
und Concurrenz begründeten socialen Ordnung, und der daher den
volkswirthschaftlichen Fortschritt durch Entfernung aller Schranken,
die dieser Freiheit entgegenstehen, anstrebt. Ebenso läßt sich von
einem Communismus reden, der einen vernünftigen Sinn hat.
Dieser besteht in dem Streben, den Mitgenuß an den Gütern, die
die Menschheit producirt, immer allgemeiner zu machen, insbeson⸗
dere das Darben der untersten Volksklasse, als in volkswirthschaft⸗
lichen Gesetzen nicht begründet, zu beseitigen. Die wahre Güterge⸗
meinschaft verwirklicht sich, wenn die an sich unentgeltlichen Gaben
der Natur immer mehr der Menschheit zugänglich werden. Dies
geschieht dadurch, daß die Natur mit ihrer für den Menschen mühe⸗
losen Freigebigkeit einen größeren Autheil an der Production nimmt
und menschliche Anstrengung überflüßig macht. Der Nutzen, den die
Natur durch die Stoffe und Kräfte gewährt, ist unentgeltlich, Ge—
meingut; die menschliche Arbeit allein schafft den Werth und das
Eigenthum. Je geringer die Arbeit wird, desto mehr vermindert
fich Werth und Eigenthum, desto mehr nimmt die Menschheit an
dem Gemeingut der Natur Theil. Die Nützlichkeit, die an sich all⸗
gemein ist (uunentgeltlich, Gemeingut), allgemein zu machen, dadurch
daß im Verhältniß zu ihr die menschliche Mühe verringert wird,
also der Werth, das Eigenthum abnimmt und gegen geringere Ge⸗
genleistungen eingetauscht werden kaun— das ist das Ziel, welches
die Volswirthschaft als Wissenschaft verfolgt, und das in der Praxis
durch die Oekonomie der Gesellschaft erstrebt wird und immer mehr
zu erstreben ist. Nützlichkeit und Werth, das sind die Begriffe, um
deren Verhältniß es sich in dem Folgenden handelt, wie in dem
Vorhergehenden um Natur und Mbeit.