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strengungen, die der Gegenstand einer freiwilligen Uebereinkunft sind,
zwei ausgetauschte Dienstleistungen, und — der Werth erscheint.
Kann man sagen, daß, wie der Luft die Nüzzlichkeit inhärent ist,
ebenso der Werth in ihr liegt? Die Luft hat physische Eigenschaften,
die mit einem unserer physischen Organe in Einklang stehen, mit
der Lunge. Was ich an Luft aus der Atmosphäre schöpfe, um
damit die Taucherglocke zu füllen, ändert seine Natur nicht, und
bleibt immer Stickstoff und Sauerstoff; keine neue physische Eigen—
schaft hat sich damit verbunden, kein Reagens würde daraus ein
neues Element, Werth genannt, hervorgehen lassen. Die Wahrheit
ist vielmehr die, daß der Werth ausschließlich aus dem geleisteten
Dienst entspringt. Die Luft ist nützlich, aber ohne Werth; sie erhält
erst Werth, wo ihre Zuführung eine Anstrengung nöthig macht, und
dadurch eine Dienstleistung veranlaßt, in der Taucherglocke.

Es hat der Natur gefallen, mich so einzurichten, daß ich ster⸗
ben würde, wenn ich nicht von Zeit zu Zeit meinen Durst löschte,
und die Quelle ist eine Meile weit vom Dorfe. Deswegen mache
ich mir alle Morgen die Mühe, meinen kleinen Wasservorrath zu
holen; denn beim Wasser habe ich diejenigen nützlichen Eigenschaften
entdeckt, welche das Leiden, das man Durst nennt, zu beruhigen
befähigt sind; — Bedürfniß, Anstrengung, Befriedigung, — Alles
bleibt hier zusammen. Ich kenne die Nützlichkeit, den Werth kenne
ich noch nicht. — Indeß, da mein Nachbar auch zur Quelle geht,
sage ich zu ihm: erspare mir die Mühe, den Weg zu machen, leiste
mir den Dienst, mir das Wasser zu holen. Während der Zeit will
ich irgend etwas für dich thun, ich will dein Kind buchstabiren lehren.

Dies paßt zufällig uns beiden.

Zwei Dienstleistungen werden ausgetauscht und man kann sagen,
daß die eine der andern werth sei. Man bemerke, daß das, was
hier mit einander verglichen wird, die beiden Anstrengungen sind,
und nicht die beiden Bedürfnisse, nicht die beiden Befriedigungen;
denn nach welchem Maß wollte man das Wassertrinken mit dem
Buchstabiren, die Befriedigung des leiblichen mit der des geistigen
Durstes vergleichen.

Bald darauf sage ich zum Nachbar: „Euer Junge ist mir