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Hindernissen. Die Volkswirthschaft muß also lehren und das Gou—-
vernement auf Mittel sinnen, die Hindernisse zu vermehren. Herr
v. Saint · Chamans schrickt in keiner Weise vor dieser Consequenz zurück.

„Erleichtert der Austausch den Menschen die Mittel, mehr Ge⸗
nuß · Reichthümer mit weniger Werths · Reichthümern zu erlangen, so
muß man dem Tausch entgegenwirken.“

Giebt es irgendwo unentgeltliche Brauchbarkeit, welche man
durch mühevolle ersetzen könnte, indem z. B. ein Werkzeug oder
eine Maschine unterdrückt würde, so darf man dies nicht unterlassen,
denn es ist klar, sagt er, daß wenn die Maschinen den Genuß-
Reichthum vermehren, sie den Werths-Reichthum vermindern.
„Segnen wir die Hindernisse, welche die Theuerung des Brenn—
materials bei uns der Vermehrung der Dampfmaschinen in den
Weg legt.“
Hat uns die Natur in irgend etwas begünstigt, so ist dies
unser Unglück, denn sie hat uns dadurch eine Gelegenheit zur Arbeit
entzogen. „Ich gestehe, daß ich möglicher Weise wünschen könnte,
dasjenige durch Händewerk, Schweiß und schwere Arbeit geschaffen
zu sehen, was ohne Mühe von selbst hervorgebracht werden kann.“

Wie Schade also, daß sie uns nicht überlassen hat, das Trink-
wasser zu verfertigen. Dies wäre eine schöne Gelegenheit gewesen,
Werths · Reichthum zu schaffen. Glücklicherweise machen wir es am
Weine wieder gut.

„Man erfinde das Geheimniß, aus der Erde Quellen Weines
ebenso im Ueberfluß hervorsprudeln zu lassen, als Wasserquellen, und
man wird sehen, daß diese schöne Ordnung der Dinge den vierten
Theil Frankreichs ruinirt.“

Dem Ideenkreise zufolge, welchen dieser Nationalökonom mit
so vieler Unbefangenheit durchläuft, giebt es eine Menge sehr ein⸗
facher Mittel, die Menschen auf das Schaffen von Werths-Reich—
thum hinzuführen.

Das erste besteht darin, ihnen denselben nach Verhältniß weg.
zunehmen. „Wenn die Steuer das Geld dort wegnimmt, wo es
überflüssig vorhanden ist, um es dahin zu bringen, wo es fehlt, so