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nützt sie, und weit entfernt, daß dies ein Verlust für den Staat sei,
bringt es ihm Gewinn.“

Das zweite Mittel ist, ihn zu verschwenden. „Der Luxus
und die Verschwendung, welche dem Vermögen der Einzelnen nach—
theilig sind, sind dem Volks-Reichthum vortheilhaft. Sie predigen
da eine schöne Moral, wird man sagen. Darauf mache ich keine An—
sprüche. Es handelt sich hier um Volkswirthschaft, und nicht um
Moral. Man forscht nach den Mitteln, die Nationen reicher zu
machen, und ich predige den Luxus.“

Ein noch sichereres Mittel ist, den Werth durch gute Kriege
zu zerstören. „‚Wenn man mit mir anerkennt, daß die Ausgaben
der Verschwender ebenso produktib sind, als andere, daß die Aus—
gaben der Regierungen gleichfalls produktiv sind .. . so staunt man
nicht mehr über den Reichthum Englands nach einem so kostspieli
gen Kriege.“

Aber wenn es sich um das Schaffen von Werths · Reichthum
handelt, müssen alle diese Mittel, Steuern, Luxzus, Kriege u. s. w.
vor einer viel wirksameren Hilfsquelle die Segel streichen, vor der
Feuersbrunst.

„Eine große Quelle von Reichthümern ist das Bauen, weil
dasselbe den Eigenthümern, welche Materialien verkaufen, den Hand⸗
werkern und verschiedenen Klassen von Künstlern und Arbeitern Ein⸗
kommen verschafft. Melon eitirt den Chevalier Petth, der die Arbeit
zur Wiederherstellung der Londoner Gebäude nach der berühmten
Feuersbrunst, welche zwei Dritttheile der Stadt verzehrte, als Gewinn
der Nation ansieht, und er schätzt denselben (den Gewinnh) auf eine
Million Pfund Sterling jährlich (Werth von 1666) auf vier Jahre,
ohne daß dies die übrigen Handelszweige gestört hätte. Ohne die
Ziffer dieses Gewinnes, fügt Herr v. SaintChamans hinzu, als
ganz sicher anzusehen, ist doch so viel wenigstens gewiß, daß jenes
Ereigniß keinen nachtheiligen Einfluß auf den damaligen englischen
Reichthum gehabt hat ... Das Resultat des Chevalier Petth ist
nicht unmöglich, weil die Nothwendigkeit, London wieder aufzubauen,
eine unermeßliche Menge neuer Einkünfte schaffen mußte.“

Die Volkswirthe, welche dabon ausgehen, der Reichthum liege