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menschlichen Arbeit gesetzt. Sie haben unentgeltlich das gethan,
was letztere gegen Entgelt verrichtete. Sie haben, ohne den Be—
friedigungen zu schaden, Werth vernichtet. Um in gewöhnlicher
Sprache zu reden: was hundert Thaler kostete, kostet nur zehn;
was zehn Tage Arbeit erforderte, verlangt nur einen. Dieser ganz
vernichtete Werth ist aus der Herrschaft des Privateigenthums in die
des Gemeinguts übergegangen. Eine beträchtliche Menge mensch.
licher Anstrengungen ist frei geworden und für andere Unternehmun⸗
gen disponibel gemacht; so hat, bei gleicher Muühe, bei gleichen
Dienstleistungen, bei gleichen Werthen, die Menschheit den Kreis
ihrer Genüsse uugeheuer erweitert.

Die Nützlichkeit ist unentgeltlich Was wir beim Genuß zu entgel⸗
ten (vergüten) haben, ist die Arbeit, die erforderlich gewesen ist, die Nütz.
lichkeit (das Wasser 3. B.) herbeizuschaffen, anzuschaffen. Je mehr durch
den Fortschritt der Wissenschaft und des Tausches die Natur freigiebiger
wird, d. h. je leichter ihre Nützlichkeit zu gewinnen ist, um so näher rückt
diese an die volle Unentgeltlichkeit und Gemeinsamkeit, indem die Arbeit
und damit der Werth abnimmt. Insofern, im Gegensatze gegen die Na—
tur, welche Gemeingut ist, die Arbeit das Eigenthümliche des Menschen
ist, nimmt mit der Arbeit das Eigenthum ab, und der Bereich der
Gemeinschaft Natur) erweitert sich. Man kann den Wasserträger
den Eigenthümer des Wassers nennen; eigentlich ist er nur Eigen⸗
thümer der Anstrengung, des Dienstes des Werthes. In gleichem
Sinne ist der Landmann Eigenthümer des Getreides, das er erntet.
Die Nützlichkeit ist auf diese Weise, durch die Arbeit, welche sie her⸗
beischafft, gleichsam in Privatbesitz gekommen. Nimmt durch größere
Heranziehung der Natur zur Produktion. Erfindung von Maschinen,
Erleichterung des Tausches u. s. w. die menschliche Arbeit ab, so
verringert sich das Eigenthum, die Nützlichkeit wird immer mehr
unentgeltlich und Gemeingut, sie entzieht sich progressive dem Bereiche
der individuellen Besitzergreifung. Der Eigenthümer eines wollenen
Kleides besitzt daran heut zehn Mal weniger, als vor hundert
Jahren. Durch die Erfindung von Maschinen, durch das erleichterte
Spinnen und Weben ist die Arbeit geringer geworden, daher auch
der Werth, das Eigenthum. Dafür haben wir mehr wollene Klei⸗