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hinabdrücken. Ist der Preis hingegen geringer, als der Werth, dann wird
die Nachfrage sich vermehren, das Angebot vermindert werden, weil
Viele das Geschäft nicht mehr einträglich finden, und der Preis
wird wieder zum Niveau emporsteigen. Diese Erscheinung stellt
sich beim Preise ein, der Werth mag in irgend welcher Gestalt sich
darstellen; die Dienstleistung, welche den Werth hervorbringt, sei
eine mittelbare oder unmittelbare, eine einfache oder angehäufte.
Sie kommt vor beim Arbeitslohne, wie beim Waarenpreise und
Capitalzinse.

Im Grunde sind Zins und Waarenpreis nur gewisse Arten
des Arbeitslohnes. Der Zins ist ein Arbeitslohn, d. h. der Lohn
für die Anstrengung und Entbehrung, durch welche das Capital ge⸗
sammelt, für die geistige Arbeit, durch welche die fruchtbringende
Anlage und die Erhaltung des Capitals bewerkstelligt wird. Der
Preis der Waare ist aus dem Arbeitslohne im engeren Sinne und
dem Capitalgewinne zusammengesetzt. Je eibilisirter das Land ist,
desto complieirter ist die Zusammensetzung des Waareupreises, weil
durch die größere Arbeitstheilung die verschiedenen Theile einer
Waare von mehr Unternehmern verfertigt werden. Doch gibt es
überall Waaren, deren Preis bloß im Arbeitslohne besteht. Der
sogenannte Rheinkiesel, der dem Diamant so ähnlich fieht, das
Rheingold haben keinen andern Preis, als den Lohn für die Ar—
beit des Suchens.

Die Ursache von Preissteigerungen überhaupt, und von einer
Theurung insbesondere, kann zunächst in der Werthveränderung des
allgemeinen Tauschmittels, des Geldes liegen. Eine solche Ver—
änderung ist in den letzten Jahren durch die Vermehrung der um—
laufenden Goldmenge in Folge der ealifornischen und australischen
Goldausbeute eingetreten. Eine vermehrte Produection des Metall-
geldes — Gold und Silber — Vewirkt ein vermehrtes Angebot
des Geldes überhaupt. Dieses vermehrte Angebot drückt den Werth
des Geldes herab, macht das Geld wohlfeiler, und umgekehrt den
der Waaren, soweit ihr Werth in Geld ausgedrückt wird, theurer.

Der durchschnittliche Jahresertrag der Goldausbeute bon 1849
bis 1853 ist berechnet worden in Californien auf 130 Mill. fl.,