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erhalten, — indem man ihm einen Ersatz abfordert, nämlich das
Recht der Arbeit;“ die Communisten und Gleichheitsmacher ziehen
die letzte Consequenz: „das Eigenthum überhaupt ist ein Privilegium,
man muß es zerstören.“ Zu socialistischen oder communistischen Ideen
führt auch die Antheilwirthschaft, die man hier und da versuchsweise
eingeführt hat. Abgesehen davon, daß der sogenannte Antheilbau
unpraktisch ist, weil bei der Theilung des Reinertrags unter die ein⸗
zelnen Arbeiter auf Fleiß und Geschicklichkeit keine Rücksicht genom
men wird, ist er gefährlich, weil dabei der Arbeiter ein Recht auf
eine ganz unbestimmte Forderung hat, was nur dazu dienen kann,
das Verhältniß zwischen ihm und dem Arbeitgeber zu zerstören, und
weil endlich die Ansicht sich geltend macht, daß der Boden ein ge—
meinschaftliches Gut sei. Jede Beschränkung der freien Concurrenz
endlich ist socialistisch; halten wir die Schranken, die in dieser oder
jener Weise der Freiheit der Arbeit und des Verkehrs gezogen sind,
für statthaft, so stehen wir mit einem Fuße schon im Socialismus,
der überhaupt keine Coneurrenz will.

Es scheint, daß Alles, was der Mensch verlangen kann, die
Erreichung von Genüssen oder Befriedigungen ist, die im Verhält—
nisse zu seiner Arbeit steht. Wenn er nun aber mehr Genüsse hat,
wem verdanken wir dieses Plus? Daß gewisse Menschen mehr kon—
sumiren, als sie produciren, ist leicht erklärlich, wenn sie auf die eine
oder andre Weise die Rechte Andrer sich anmaßen, wenn sie Dienste
empfangen, ohne welche zu leisten. Aber wie ist es möglich, daß
dies von allen Menschen zugleich behauptet werden kann? Wie geht
es zu, daß nach einem freien und rechtmäßigen Austausch von Dien—
sten jeder Mensch mit Wahrheit sagen kann: Ich vernichte in einem
Tage mehr, als ich in einem Jahrhundert schaffen könnte? Der Leser
weiß schon, daß der Ueberschuß von Befriedigung von der immer
kräftigern Mitwirkung der Natur am Werke der Produktion her—
rührt, von der unentgeltlichen Nützlichkeit, welche unaufhörlich in den
Bereich der Gemeinsamkeit fällt, von der Arbeit der Wärme, der
Kälte, des Lichtes, der Schwerkraft, der Elastieität, die progressive