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spart; sie kann sie bis zur äußersten Grenze treiben, ohne doch je
die Lage anderer dadurch zu verschlechtern. Sie gibt ihren Dien.
sten den größtmöglichen Werth. Aber allmählig, durch die Wir—
kung der Concurrenz, strebt dieser Werth darnach, sich in gerades
Verhältniß zu der dabei übernommenen Mühe zu setzen, so daß die
Entwicklung vollendet ist, wenn gleiche Anstrengungen gegen einan—
der ausgetauscht werden, wobei zugleich jede als Vehikel für eine
immer wachsende Masse unentgeltlicher Nützlichkeit zum Vortheil
der ganzen Gemeinschaft dient. Wenn aber Werthe in gerades
Verhältniß zur Arbeit zu treten streben, so nutzt dies offenbar dem
Arbeiter am meisten. Die Coneurrenz stellt immer mehr die Gleich⸗
heit her, d. h. eine Gleichheit. die nicht für alle Menschen dieselben
Genüsse in sich schließt, sondern je nach Verhältniß zu der Menge
und Beschaffenheit ihrer Anstrengungen.

Eine Menge Umstände tragen dazu bei, den Lohn der Arbeit
ungleich zu machen. Wenn man sie näher betrachtet, so bemerkt
man, daß diese angebliche Ungleichheit immer gerecht und nothwen.
dig, und in der That Gleichheit ist. Bei Gleichheit aller übrigen
Umstände, gibt es einen höhern Lohn für die gefahrvollen Arbeiten,
als für die ungefährlichen; für die Beschäftigungen, welche eine
lange Lehrzeit und Ausgaben verlangen, die lange unproductiv sind,
als für die, bei denen die Muskelkraft genügt; für einen Beruf,
welcher eine höhere Geistesausbildung erheischt, als für die Arbeit,
die mir des Armes bedarf. Alles das ist sicher gerecht. Grade
die Coneurrenz begründet diese Unterschiede. Aber eben dieselbe
gleicht sie auch wieder immer mehr aus, indem sie die Klassen der
Gesellschaft nivellirt.

—R Geistesbildung bewirkt offenbar den größten Unterschied
im Lohne. Denkt man sich nun die Gesellschaft aus zwei über
einander gelagerten Schichten zusammengesetzt, in deren einer das
Prinzip der Intelligenz, in der andern das Prinzip der rohen Ge—
walt vorherrscht, und untersucht man die natürlichen Beziehungen
dieser beiden Schichten, so entdeckt man leicht in der ersten eine
Anziehungs. in der zweiten eine Anstrebungskraft, die beide zu
ihrer Vermischung beitragen. Die untere Schicht hat ein fortwäh—