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lichen Ordnung sein würde, aus der die Concurrenz ganz verbannt
wäre; wenn die Statistiker das Verhältniß zwischen ihrer Arbeit
und ihren Befriedigungen in zwei verschiedenen Zeiträumen genau
messen könnten, so würden wir erkennen, daß die Freiheit, trotz
aller noch an ihr haftenden Beschränkungen, zu ihren Gunsten ein
Wunder verrichtet hat, welches wir nur deßhalb nicht im Einzelnen
bemerken können, weil es fortwährend vor sich geht. Die Summe
menschlicher Anstrengungen, welche für ein bestimmtes Resultat er.
spart worden ist, ist wahrhaft unberechenbar. Es gab eine Zeit,
wo der Tagelohn des Arbeiters nicht hingereicht hätte, um auch
nur den gewöhnlichsten Kalender sich anzuschaffen. Heut zu Tage
erhält er für einen Dreier, also ungefähr für den fünfzigsten Theil
seines Tagelohns, eine Zeitung die den Stoff eines ganzen Buches
enthält. Dasselbe gilt von der Kleidung, dem Transport, der Er⸗
leuchtung, und einer Menge anderer Befriedigungen. Welchem
Umstande verdanken wir diesen Erfolg? Dem, daß ein ungeheuer
großer Theil früher zu bezahlender Arbeit durch die unentgeltlich
wirkenden Naturkräfte ersetzt ist. Damit ist ein Theil des —X
bernichtet, den man also nicht mehr zu bezahlen braucht; er ist ver⸗
möge der Coneurrenz durch unentgeltlichen Nutzen für die Gesammt
heit ersetzt. Dabei muß man noch bedenken, daß, wenn in Folge
des Fortschritts irgend ein Produet im Preise sinkt, bei seiner Er—
werbung die ersparte Arbeit für den armen Käufer immer verhält⸗
nißmäßig größer ist, als für den reichen.

Wie steht es nun aber mit der Coneurrenz, welche die Arbeit
sich selbst macht? Man sagt, die Lage der Arbeiter ist sehr unsicher;
da sie ihren Lohn Tag für Tag empfangen, so leben sie auch nur
von einem Tage zum andern. Auf lange Verhandlungen, auf
Abwarten können sie sich nicht einlassen; sie müssen unter jeder Be—
dingung Arbeit für den nächsten Tag haben, wenn ihnen ihr Leben
lieb ist; wenn das nicht genau von allen gilt, so doch von vielen,
und das genügt, um die aͤrbeitende Klasse herabzudrücken, denn die
gedrängtesten, die elendesten eapituliren zuerst und bestimmen so die
allgemeine Lohntaxe. Daher kömmt es, daß der Lohn sich ins
Gleichgewicht mit dem zu setzen sich begnügt, was zum Leben unumgaͤng