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sicherste Gegenmittel gegen alles Proletariat, als das beste Präser⸗
vativ gegen das Eindringen communistischer und socialistischer Ten
denzen in die Arbeiterbehölkerung angesehen werden; seine wohl-
thätigen Wirkungen in dieser Richtung werden von dem streng
gesetzlichen Sinne, der dem Schweizer eigen ist, auf's kräftigste
unterstützt.

Es mag nicht geleugnet werden, daß die großen Fabrikanten
durch die politische Vollberechtigung ihrer Arbeiter, deren materielle
Existenz nun einmal vielfach von dem Arbeitgeber abhängig ist,
eine bedeutsame Handhabe für ihren politischen Einfluß
gewinnen, und daß hin und wieder in dieser Beziehung Mißbräuche
zu Tage treten werden; aber auf der anderen Seite schuldet auch
der Arbeitgeber bei den geschilderten Zuständen seinen politisch selbst—
ständigen Arbeitern große Rücksichten, um so größere da, wo die
Nachfrage nach Arbeit noch bedeutend ist.

Ueberdies hört man vielleicht in keinem Industrielande seltener
von Mißbräuchen des Einflusses der Arbeitgeber auf die Arbeiter,
oder von Differenzen zwischen beiden, und es gehören Strike-ähn-
liche Auftritte vielleicht nirgends mehr zu den Seltenheiten als in
der Schweiz. Der Grund dieser Erscheinung mag in dem im All—-
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rung, in der durchschnittlich klugen und humanen Denkungsart der
Fabrikanten, ferner darin liegen, daß nur in wenigen Industrie-
districten die Zahl der Fabrikarbeiter über die der übrigen Bevölke—
rung ein wesentliches Uebergewicht hat.

Wir sagten, auch für die Industrie selbst sei die bür—
gerliche Stellung der schweizerischen Fabrikarbeiter von Vortheil.
Es bedarf dies wohl des Beweises so wenig, wie die Thatsache,
daß Sclabenarbeit theurer und geringer ist, als die der freien Arbei—
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oder englischen Fabriken mit der Sclavenarbeit im entferntesten
vergleichen wollten; nur leidet es keinen Zweifel, daß, je unfreier
und je unselbstständiger die industrielle Bevölkerung ist, um so mehr
auch alle jene Gefahren, wenn auch im schwächeren Maße, der