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selten, man kann sagen fast niemals, bebaut, noch werden auch im
Walde zu solchem Zwecke Ausrodungen vorgenommen. Nichtsdesto—
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Dünger haufenweise bei den Wohnungen. Würde jede Familie
einen halben Morgen des Bodens einzäunen, ihn bearbeiten und
mit Kartoffeln oder Mais bepflanzen, so wäre dies genügend, sie
ein halbes Jahr hindurch zu ernähren. Statt dessen leiden sie jetzt
von Zeit zu Zeit den äußersten Mangel, der so weit geht, daß da—
durch, in Verbindung mit gelegentlicher Unmäßigkeit, ihre Zahl
rasch hinschwindet. Diese uns so auffallende Erscheinung geht im
Wesentlichen nicht aus Widerwillen gegen Arbeit hervor; im Gegen-
theil, sie halten sich sehr emsig daran, sobald die Belohnung dafür
unmittelbar eintritt. So werden sie, außer ihren eigenthümlichen
Erwerbsarten, der Jagd und der Fischerei, welche vorzunehmen sie
jederzeit bereit sind, bei der Schifffahrt auf dem Lorenz-Strome
viel beschäftigt; man sieht sie in den dort gebräuchlichen großen
Booten beim Rudern thätig, und sie liefern den größten Theil der
extra erforderlichen Hände, um Flöße durch die Stromschnellen zu
bringen. Auch liegt das Hinderniß nicht in ihrer Abneigung gegen
Ackerbauarbeit. Diese gehört gewiß zu ihren Vorurtheilen; reine
Vorurtheile zu verdrängen, ist indessen möglich, Principien der
Thätigkeit lassen sich dagegen nicht schaffen. Weun die Erträge der
Ackerbauarbeit rasch und groß sind, so werden sie auch Landbauer.
So sind einige der kleinen Inseln am St. FraneisSee, nahe beim
Indianerdorfe St. Regis, dem Anbau von Mais günstig, einer
Pflanze, die einen hundertfältigen Ertrag liefert (in Mexico nach
A. v. Humboldt einen dreihundertfachen) und, selbst wenn halbreif,
schon eine augenehme und nahrhafte Speise abgiebt. Kleine Stücke
dieses Landes werden daher von ihnen jedes Jahr für solchen 8weck
bestellt. Da ihre Lage dieselben dem Vieh unzugänglich macht, so
ist keine Umzäunung erforderlich; wäre diese Auslage außerdem
nöthig, so stände zu vermuthen, daß sie gleich den gewöhnlichen
Ländereien bei den Dörfern ohne Anbau bleiben würden. Letztere
sind allem Anscheine nach zu einer früheren Zeit bestellt gewesen.
Das Vieh der benachbarten Ansiedler würde jetzt jedoch jede Ernte,