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die nicht gehörig umzäunt ist, zerstören, und demzufolge hemmt
diese neue nothwendige Auslage den Anbau derselben. So kommen
ie in einen solchen Zustand, daß sie einen geringeren Ertrag liefern,
als der ist, welcher dem Ansammlungstriebe dieser Stämme ent—
Ppricht. Es verdient dazu bemerkt zu werden, daß die Werkzenge,
die sie benutzen, ganz vollständig sind. Die kleinen Kornfelder, die
sie erbauen, sind durchaus vom Unkraute gereinigt und geharkt.
EFine Nachlässigkeit hierbei würde freilich auch die Ernte sehr redu—
riren; dies wissen sie erfahrungsmäßig ganz gut und verfahren dem⸗
gemäß. Das Hinderniß für den ausgedehnteren Anbau liegt
augenscheinlich nicht in der nöthigen Arbeit, sondern in dem ent ⸗
sernten Ertrage dieser Arbeit. Ich bin gewiß, daß bei einigen der
entfernten Stämme die so angewandte Arbeit die von Weißen ge—
leistete weit übertrifft. Da ohne Unterlaß die nämlichen Theile des
Bodens bestellt werden und Dünger dabei nicht gebraucht wird, so
könnten sie kaum einen Ertrag gewähren, würde nicht der Boden
auf das sorgfältigste aufgelockert und zerrieben, sowohl mit der
Hacke, als auch mit der Hand. Ein Weißer würde unter solchen
Umständen ein frisches Stück Land urbar machen. Dies dürfte
ielleicht im ersten Jahre die darauf angewandte Arbeit kaum ver—
züten, und er würde seine Belohnung von folgenden Jahren zu
erwarten haben. Für den Indianer liegen aber folgende Jahre zu
fern, als daß sie Eindruck auf ihn machen könnten, obschon er, um
das zu erlangen, was Arbeit im Laufe weniger Monate herbor—
bringen kann, sich eifriger abmüht, als ein Weißer. Die vorstehende
Auffassung wird durch die Erfahrung der Jesuiten bei ihren An
strengungen, die Indianer von Paraguah zu ecivilisiren, bestätigt.
Sie gewannen das Vertrauen dieser Wilden in ganz außerordent
lichem Grade und erwarben über sie hinreichenden Einfluß, um sie
hhre ganze Lebensweise ändern zu lassen. Sie brachten die Indianer
bollständig zur Unterwürfigkeit und zum Gehorfam, stellten einen
Friedenszustand her, lehrten sie alle Verrichtungen der europäischen
Landwirthschaft und viele der schwierigsten Handwerke. Man sah
da überall, nach der Aussage von Charleroir, Werkstätten von
Vergoldern, Malern, Bildhauern (), Goldschmieden, Uhrmachern,