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ist auch der Preis jener Metalle nicht ganz frei von Schwankungen;
aber die Wechsel, denen er unterworfen ist, sind gewöhnlich langsam,
allmählich und gleichmäßig. Es wird z. B. angenommen, wenn
auch vermuthlich ohne rechten Grund, daß er im Laufe dieses und
des vorigen Jahrhunderts wegen der unausgesetzten Zufuhren aus
dem spanischen Westindien stätig aber allmählig gesunken ist. Um
aber eine plötzliche Veränderung im Preise von Gold und Silber
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steigt oder fällt, dazu bedarf es einer solchen Umwälzung im
Handel, wie die, welche die Entdeckuug von Amerika herborge—
bracht hat.

Sollte demnach in einem Lande, das die Mittel besitzt Gold
und Silber zu kaufen, die Menge desselben einst ungenügend sein,
so giebt es mehr Aushülfen, ihre Stelle zu ersetzen, als bei fast
irgend einer andern Waare. Fehlt es an Rohstoffen für die Fabri-
kation, so müssen die Gewerbe still stehen. Fehlt es an Lebens—
mitteln, so muß man hungern. Fehlt es aber an Geld, so kann
es durch Tausch ersetzt werden, wenn auch mit mancher Unbequem⸗
lichkeit. Weniger unbequem wäre schon ein Kaufen und Verkaufen
auf Credit, wobei die Betheiligten ihre Credite monatlich oder halb.
jährlich unter einander ausglichen. Ein gut geordnetes Papiergeld
wird das Metallgeld nicht nur überhaupt ohne Unbequemlichkeit,
sondern oft noch mit Vortheil ersetzen. In jeder Hinsicht ist die
Aufmerksamkeit der Regierungen nie so unnöthig bemüht worden,
als wenn sie sich damit beschäftigte, die Erhaltung oder Vermehrung
des Geldes in irgend einem Lande zu überwachen.

Und democh hört man keine Klage häufiger, als die eines
Mangels an Geld. Geld muß, wie Wein, immer bei denjenigen
selten sein, die weder Mittel haben, es zu kanfen, noch Credit, es
zu borgen. Wer Beides hat, wird selten in Verlegenheit — sei
es um das Geld, sei es um den Wein, den er gebraucht — sich
befinden. Indessen beschränkt sich diese Klage über Geldmangel
keinesweges immer auf unbedachtsame Verschwender. Sie ist oft
allgemein in einer Handelsstadt und deren Umgebung. Die ge—
wöhnliche Ursache ist eine zu große Ausdehnung der Geschäfte.