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ten die von den Fürsten angesammelten Schätze gewährt. Jetzt
scheint es, mit Ausnahme des Königs von Preußen (Friedrichs II.),
nicht zur Politik der Fürsten zu gehören, Schätze zu sammeln.

Die Geldmittel, welche in diesem Jahrhundert die Kosten der
auswärtigen Kriege, vielleicht die theuersten, welche die Geschichte
kennt, bestritten, scheinen sowohl von dem umlaufenden Gelde, als
von dem Gold, und SilberGeräth der Privatleute oder von dem
Schatze der Fürsten wenig abhängig gewesen zu sein. Der letzte
französische Krieg kostete Groß Britannien über 90 Millionen Pfd. St.
(300 Mill. Rthlr.) Mehr als zwei Drittel hievon wurden in
fremden Ländern ausgegeben — in Deutschland, Portugal, Amerika,
im mittelländischen Meer, in Ost. und West-Indien. — Die Kö—
nige von England besaßen keinen Schatz aus früheren Ersparnissen;
daß eine besondere Menge goldner und silberner Geräthe einge—
schmolzen worden wäre, haben wir nie gehört. Die umlaufende
Menge edler Metalle galt für nicht mehr als achtzehn Millionen.
Da das aber nach der letzten Ausprägung vermuthlich zu wenig
ist, so wollen wir die äußerste, vermuthlich weit übertriebene Schät:
zung annehmen, nämlich dreißig Millionen. Wäre der Krieg durch
dieses Geld geführt worden, so hätte, selbst nach jener Schätzung,
die ganze Summe innerhalb sechs oder sieben Jahren wenigstens
‚zwei Mal aus dem Lande und zurück gehen müssen. Wäre das
richtig, so würde es an sich schon einen unwiderleglichen Beweis
geben, wie unnöthig es für eine Regierung sei, sich um die Erhal
tung des Geldes zu kümmern, da hienach sämmtliches Geld zwei
Mal in einer so kurzen Periode fortgegangen und zurückgekehrt sein
müßte, ohne daß Jemand das Geringste davon gewahr worden
wäre. Inzwischen hat, während des ganzen ZSeitraumes, das Bett
des Umlaufes nicht leerer ausgesehen, als sonst. Wenige Leute
suchten Geld, die Etwas besaßen, um es zu bezahlen. Der Gewinnst
vom auswärtigen Handel war sogar während des Krieges, besonders
gegen dessen Ende (1762 —63) größer als gewöhnlich. Das führte
aber, wie jedes Mal, zu einer übertriebenen Ausdehnung der Ge—
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gewöhnliche Klage über Mangel an Geld, die stets auf eine so