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Um die wahren Bestandtheile des Boden - Werthes kennen zu
lernen, wollen wir die Entstehung des Grundeigenthums, nicht
nach den Gesetzen, der Gewalt und Eroberung, sondern nach den
Gesetzen der Arbeit und des Austausches betrachten. Sehen wir,
wie die Dinge in den Vereinigten -Staaten vor sich gehen.

Bruder Jonathan, ein arbeitsamer Wasserträger von New ˖ VJork,
jog nach dem fernen Westen, und nahm in seinem Ranzen 1000
Dollars, die Frucht seiner Arbeit und Sparsamkeit mit.

Erkam durch viele fruchtbare Gegenden, wo der Boden, die Sonne,
der Regen ihre Wunder verrichten, und die nichts desto weniger in
dem ökonomischen und praktischen Sinne des Worts keinen Werth
hatten. Da er etwas von einem Philosophen an sich hatte, sagte
er sich: ‚Der Werth muß doch etwas Anderes sein, als die pro—
ductive und unzerstörbare Kraft des Bodens, was auch Smith und
Ricardo darüber sagen mögen.“

Endlich kam er im Staate Arkansas an, und sah eine schöne
Landstrecke von ungefähr hundert Acres vor sich, welche das Gou⸗
vernement hatte abstecken lassen, um sie zum Preise von einem
Dollar den Acre zu verkaufen. — Ein Dollar der Acrel sagte er
sich, das ist sehr wenig, fast so wenig wie nichts. Ich will das
Land kaufen, es urbar machen, meine Erndten verkaufen und aus
einem Wasserträger ein Gutsbesiger werden!

Bruder Jonathan, ein unbarmherziger Logiker, gab sich gern von
Allem Rechenschaft. Er sagte sich: Aber warum kostet dieses Land
aberhaupt einen Dollar der Acre? Niemand hat noch eine Hand
daran gelegt. Es ist noch von keiner Arbeit berührt. Sollten
Smith und Ricardo und mit ihnen die Reihe der Theoretiker bis
auf Prondhon Recht haben? Hätte die Erde einen von aller mensch⸗
lichen Arbeitleistung und Mitwirkung unabhängigen Werth? Wäre
es richtig, daß die productiven und unzerstörbaren Kräfte des Bo⸗
dens etwas werth sind? Warum sind sie nicht auch in den Ländern,
wvelche ich durchzogen habe, etwas werth? Und da endlich die
Fähigkeit des Menschen, welche nach der richtigen Bemerkung des
derrn Blanqui niemals im Stande sein wird, das Wunder der
steimung zu bewirken, von diesen wunderbaren Kräften in so unge⸗