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heurem Maßstabe übertroffen wird, warum sind dieselben nur einen
Dollar werth?

Aber er sah bald ein, daß dieser Werth, wie jeder andere, auf
menschlicher und gesellschaftlicher Schöpfung beruht. Das ameri ·
kanische Gouvernement verlangte einen Dollar für die Abtretung
jedes Acres, versprach aber dafür die Sicherheit des Erwerbers in
einem gewissen Maße zu garantiren; es hatte einen Weg in der Nähe
angelegt, erleichterte die Versendung der Briefe und Zeitungen u. s. w.
u. s. w. Dienst um Dienst, sagte Jonathan; das Gouvernement
läßt mich einen Dollar bezahlen, aber es gibt mir dafür etwas
vou gleichem Werthe. Nunmehr erkläre ich mir, mit Verlaub des
Herrn Ricardo, den Werth dieses Grundstücks auf menschliche Weise,
ainen Werth, welcher größer sein würde, wenn der Weg näher, die
Post zugänglicher und der Schutz wirksamer wäre.

Während dieser Abhandlung arbeitete Jonathan, denn man
muß ihm die Gerechtigkeit widerfahren lassen, daß er Nachdenken
und Arbeiten immer vereinigt.

Nachdem er den Ueberrest seiner Dollars für Maurerarbeiten,
Umzäumungen, Urbarmachen und Trockenlegen des Bodens, Ein⸗
richtungen u. s. w. ansgegeben hatte, nachdem er gegraben, gepflügt,
geeggt, gesäet und geschnitten hatte, kam der Moment für den
Verkauf der Erndte. Endlich werde ich erfahren, rief er, immer mit
dem Problem des Werthes beschäftigt, ob, indem ich Grundeigen⸗
thümer werde, ich mich in einen Monopolsinhaber, privilegirten

Aristokraten, Ausplünderer meiner Brüder, Wucherer mit göttlichen
Wohlthaten verwandelt habe.

Somit trug er sein Korn auf den Markt, und nachdem er
mit einem Vankee zusammengetroffen war, sagte er zu ihm:

Freund, wie viel wollt Ihr mir für diesen Mais geben?
Den Marktpreis, sagter Jener.
Den Marktpreis! aber bekomme ich dadurch etwas mehr
als die Zinsen meiner Capitalien und die Bezahlung meiner Arbeit?
— Ich bin Kaufmann, sagte der HYankee, und muß mit dem
Entgelt für meine frühere und jetzige Arbeit zufrieden sein.
Damit war ich auch zufrieden, so lange ich Wasser trug,