erwiederte Jonathan, aber ich bin Grundeigenthümer. Die eng
lischen und frauzösischen National Oekonomen haben mich versichert,
daß ich in dieser Eigenschaft, außer der genannten doppelten Ent ˖
schädigung, Vortheil aus den productiven und unzerstörbaren Kräften
des Bodens ziehen, eine Steuer von den Gaben Gottes erhe⸗
hen müßte.
— Die Gaben Gottes gehören Jedermann, sagte der Kauf-
mann. Ich bediene mich wohl der productiven Kraft des Windes,
um meine Schiffe zu treiben, aber ich lasse sie mir nicht bezahlen.

— Und ich meine, daß Ihr mir etwas für diese Kräfte bezah⸗
len müßt, damit die Herren Senior, Considérant und Proudhon
mich nicht umsonst Monpolsinhaber genannt und mir rechtswidrige
Anmaßung vergeworfen haben. Habe ich die Schande davon, so
will ich wenigstens den Vortheil genießen.

— Dann lebt wohl, Freund; ich werde mich wegen des
Mais an andere Gutsbesitzer wenden, und wenn sie dieselben An⸗
sichten haben, wie Ihr, werde ich selbst welchen bauen.

Da begreift Jonathan: daß man unter freien Zuständen nicht
naach Belieben Monopole einführen kann. So lange es in der
Union Ländereien urbar zu machen gibt, sprach er zu sich selbst,
werde ich nur Verwalter der berühmten productiven und unzerstör⸗
haren Kräfte sein. Man wird mir meine Mühe bezahlen und wei—
ter nichts, gerade so, wie ich als Wasserträger meine Arbeit und
nicht die der Natur bezahlt erhielt. Ich sehe wohl, daß der wahre
Nießbraucher der göttlichen Gaben nicht derjenige ist, welcher das
Korn baut, sondern derjenige, welchen das Korn sättigt.

Als Jonathan nach einigen Jahren von einer andern Unter—
nehmung angezogen wurde, suchte er für sein Grundstück einen
Pächter. Das unter den beiden Contrahenten vorgefallene Gespräch
war sehr merkwürdig und würde viel Licht auf die Frage werfen,
wenn man es vollständig wiedergäbe.

Hier ist ein Auszug:

Der Eigenthümer: Was! Ihr wollt mir als Pacht nur die
üblichen Zinsen von meinem ausgelegten Capital geben?

Der Pächter: Nicht einen Pfennig mehr.