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Der Eigenthümer: Und warum?

Der Pächter: Weil ich mit einem gleichen Capital ein Grund—
tück genau in denselben Stand setzen kann wie das Eure.

Der Eigenthümer: Das scheint richtig. Aber überlegt, daß
wenn Ihr mein Pächter seid, nicht nur mein Capital, sondern auch
die schaffende und unzerstörbare Kraft des Bodens für Euch arbeiten
wird. Ihr werdet die wunderbaren Wirkungen der Sonne und
des Mondes, der Wahlverwandtschaften und der Electricität zu
Furem Dienste haben. Verlangt Ihr dies Alles umsonst?

Der Pächter: Warum nicht, da es Euch nichts gekostet hat,
da Ihr keinen Gewinn daraus zieht und ich ebenso wenig einen
solchen daraus ziehen werde?

Der Eigenthümer: Ich ziehe nichts daraus? Ich ziehe Alles
daraus, zum Henker, ohne diese wunderbaren Erscheinungen würde
alle meine Industrie nicht einen Grashalm hervorbringen.

Der Pächter: Ohne 8weifel. Aber erinnert Euch des JYankee.
Er wollte Euch nicht einen Groschen für alle diese Mitwirkung der
Natur geben, ebenso wenig wie die Wirthschafterinnen von New⸗
Vork, als Ihr noch Wasserträger waret, Euch einen Deut für die
bewunderungswürdige Bereitung, kraft deren die Natur die Quelle
speistt, zahlen wollten.

Der Eigenthümer: Indessen hat Ricardo und Proudhon . . ...

Der Pächter: Ich kehre mich nicht an Ricardo. Entweder
schließen wir auf meine Bedingungen ab, oder ich werde Land
neben dem Eurigen urbar machen. Sonne und Mond dienen
mir umsonst.

Dies war wieder dasselbe Argument und Jonathan fing an
zu vegreifen, daß Gott mit Weisheit dafür gesorgt hat, daß
man nicht leicht seine Gaben unterschlage. Aber der Stand des
Butsbesitzers war ihm etwas verleidet, er suchte ein anderes Feld
für seine Thätigkeit und beschloß deshalb sein Grundstück zu
oerkaufen.

Natürlich wollte ihm kein Mensch mehr dafür geben, als es
ihm selbst gekostet hatte. So viel er sich auch auf Ricardo und
den angeblichen Werth der unzerstörbaren Kraft des Bodens berief,