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Antwortete ihm der Käufer:

Erstens werde ich Euch für den eigeutlichen Werth des Bo.
dens, welcher ganz einfach die auch dem Nebengrundstücke innewoh.
nende Nutzbarkeit ist, nichts bezahlen. Ich kann diese angeborene,
außermenschliche Nutzbarkeit umsonst haben, und dies beweis't, daß
sie keinen Werth hat.“

„Zweitens werde ich von den tausend Arbeitstagen, welche
Ihr nach Euren Büchern verwendet habt, um Euer Gut in den
gegenwärtigen Stand zu setzen, nur achthundert ersetzen, weil ich
mit achthundert Arbeitstagen jetzt auf dem Nebengrundstücke das
selbe ausrichten kann, was ihr früher mit tausend auf dem Eurigen
gethan habt. Erwägt nur, daß seit fünfzehn Jahren die Kunst,
den Acker zu entwässern und urbar zu machen, zu bauen, Brunnen
zu graben, Ställe einzurichten und Producte zu verführen, Fort—
schritte gemacht hat. Jeder Fortschritt erspart Arbeit, und ich kann
Euch nicht mit zehn bezahlen, was für acht zu haben ist, während
sfich der Getreidepreis im Verhältniß dieses Fortschrittes, der weder
Euch noch mir, wohl aber der ganzen Menschheit zu Gute kömmt,
dermindert hat.“

So sah sich Jonathan in der Nothwendigkeit, sein Gut mit
Verlust zu verkaufen oder es zu behalten.

Ohne Zweifel hängt der Werth der Güter nicht von einer
einzigen Erscheinung ab. Anderweite Umstände, wie die Anlegung
eines Canals, oder die Gründung einer Stadt, können denselben
steigern. Aber der eben bezeichnete Umstand, welcher sehr all.
geinein und unvermeidlich ist. wirkt immer und nothwendig ver˖
mindernd ein.

Aus allem Vorhergehenden folgt: So lange in einem Lande
Ueberfluß an unbebautem Acker ist, genießt der Grundbesitzer beim
Bebauen, Verpachten oder Verkaufen keines Privilegii, keines Mo.
nopols, keines besonderen Vortheils, und besonders bezieht er keine
Zteuer von den unentgeltlichen Gaben der Natur. Wie wäre dies auch
möglich, wenn wir die Menschen als frei voraussetzen? Hat nicht Jeder,
welcher Capitalien und Arme besitzt, das Recht, zwischen dem Acker-
hau, der Fabrikation, dem Handel, der Fischerei, Schifffahrt und den