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einer Kundschaft, beruht auf diesem Prinzip. Noch mehr: der bas—
kische Riese und TomPouce, welche von der bloßen Ausstellung
ihrer ungewöhnlichen Körperbildung leben, stellen dieselbe mit mehr
Vortheil der Neugierde der zahlreichen und bemittelten Menge gro—
ßer Hauptstädte, als der einiger weniger Dorfbewohner zur Schau.
Hier trägt die Neugierde nicht nur zum Werthe bei, sondern schafft
ihn ganz. Wie kann man es als eine Ausnahme oder Ungerech-
tigkeit ansehen, wenn die Nachfrage auch auf den Werth des Bo—
dens und der Ackerfläche Einfluß übt?

Wird man etwa behaupten wollen, daß der Boden auf diese
Weise einen übertriebenen Werth erreichen könne? Wer dies sagt,
hat gewiß niemals an die unermeßliche Menge Arbeit gedacht, welche
der tragbare Boden verschlungen hat. Man kann dreist sagen, daß
es nicht ein Feld in Frankreich gibt, welches das gilt, was es ge⸗
kostet hat und welches gegen ebensobiel Arbeit vertauscht werden
könnte, als erforderlich war, um es zu dem gegenwärtigen Grade
von Fruchtbarkeit zu erheben. Ist diese Bemerkung richtig, so ist
sie auch entscheidend, denn sie zerstört den letzten Schein von Unge⸗
rechtigkeit, der am Grundeigenthume haften könnte.

Der irrige Glaube, daß die productiven Naturkräfte einen
besonderen Werth haben, weil sie Nutzbarkeit enthalten, hat zu vie⸗
len Täuschungen und traurigen Vorfällen geführt. Er hat die
Menschen oft zu voreiligen Kolonisationen getrieben, die mit einem
beklagenswerthen Märthrerthum endeten. Man sagte sich Folgendes:
In unserem Vaterlande können wir Werth nur durch Arbeit erlan⸗
gen, und haben wir gearbeitet, so erhalten wir nur einen mit unse⸗
rer Arbeit im Verhältniß stehenden Werth. Wenn wir nach Guyana,
an die Ufer des Mississipi, nach Australien oder Afrika gehen, neh⸗
men wir von weiten unbebauten Ländereien Besitz, und verdienen,
außer dem von uns herborgebrachten Werthe, auch den besonderen,
jenen Ländereien innewohnenden Werth. So ziehen sie fort; und
nur zu bald wird die Wahrheit unsrer aufgestellten Theorie durch
schreckliche Erfahrung bestätigt. Man arbeitet, macht urbar, reibt
sich auf, erträgt Entbehrung, Leiden und Krankheiten, und will
man endlich den tragbar gemachten Acker wieder verkaufen, so erhält