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man nicht die Kosten, und muß anerkennen, daß der Werth mensch-
lichen Ursprungs ist. Man nenne eine Kolonisation, welche nicht
mit Jammer und Elend begonnen hätte.

„Mehr als tausend Arbeiter wurden nach dem Schwanen⸗
Flusse geschafft, aber der überaus niedrige Preis des Bodens (1
s. G d. oder einen halben Thaler der Morgen) und der über⸗
triebene Arbeitslohn weckte in ihnen den Wunsch, und machte es
ihnen leicht, Grundbesitz zu erwerben. Die Capitalisten fanden
Niemanden mehr zum Arbeiten. Ein Capital von fünf Millionen
ging berloren, und die Kolonie wurde eine Stätte der Verzweiflung.
Da die Arbeiter ihre Dienstherren verlassen hatten, um sich der
täuschenden Befriedigung eigenen Grundbesitzes hinzugeben, rosteten
ihre Ackerbauwerkzeuge, die Sämereien schimmelten, und die Heer⸗
den gingen aus Mangel an Pflege zu Grunde. Eine schreckliche
Hungersnoth vermochte endlich, die Arbeiter von ihrer Thorheit zu
heilen. Sie verlangten wieder Arbeit von den Capitalisten, aber
es war zu spät.“ (Proceedings of the South Australian
Association.)

Die Gesellschaft, welche dieses Unglück dem billigen Preise des
Ackers beimaß, erhöhte diesen Preis auf 12 Sch. Aber die wahre
Ursache lag darin, daß die Arbeiter in der Ueberzengung, der Boden
habe einen eigenen von der Arbeit unabhängigen Werth, sich schleu⸗
nigst dieses Werthes bemächtigt hatten, indem sie voranssetzten, er
köunte ihnen eine Rente gewähren. Der weitere Verlauf liefert
ein noch entscheidenderes Argument.

‚Im Jahre 1836 konnte man Grundstücke am Schwanen ⸗
Flusse von den ersten Erwerbern zu einein Schilling den Morgen
erhalten.“ (New Monthly magazine.)

So wurde dieser Boden, welchen die Gesellschaft zu 12 Sch.
derkauft, und an welchen die Erwerber viel Arbeit und Geld ver⸗
schwendet hatten, von denselben zu einem Schilling wieder verkauft!
Wo blieb da der Werth der productiven und unzerstörba-
ren Kräfte?