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des Fortschrittes stehen, wenn sie nicht ein Mittel gefunden haͤtte,
den Tausch zu erleichter.. Darum gebrauchen die Menschen seit
den ältesten Zeiten bei ihren Umsätzen eine Zwischenwaare: das
Metall. Gleichzeitig damit treten zwei volkswirthschaftliche Erschei⸗
nungen an's Licht, die man Kauf und Verkauf nennt. Die Natur,
das Wesen, die Eigenschaft des Tausches gehen gleichwohl durch
diese Zwischenwaare nicht verloren.

In der That, die Erscheinung eines bequemen Tauschmittels
kann weder die Natur der Dinge, noch die der Menschen ändern.
Es bleibt immer für Jeden das Bedürfniß, welches die Anstrengung
bestimmt, und die Befriedigung, die sie belohnt. Der Tausch ist
erst vollendet, wenn derjenige, der zu Gunsten eines Andern eine
Anstrengung übernommen hat, einen Dienst von gleichem Werthe,
d. h. eine Befriedigung, dafür empfangen hat. Deshalb verkauft
er erst seine Dienstleistung gegen die Zwischenwaare; dann kauft er
mit dieser Zwischenwaare Dienste von gleichem Werthe. So bilden
wieder die beiden Factoren den einfachen Tausch.

Nehmen wir z. B. einen Arzt. Jahrelang hat er seine Zeit
und seine Fähigkeiten dem Studium der Krankheiten und Heilmittel
gewidmet. Er hat Kranke besucht, er hat Rathschläge gegeben, mit
einem Worte, er hat Dienste erwiesen. Statt von seinen Patienten
als Lohn directe Dienstleistungen zu empfangen, was den einfachen
Tausch dargestellt hätte, hat er von ihnen eine Zwifchenwaare er—
halten, Metall, mit dem er sich die Befriedigungen verschafft hat,
die er schließlich im Auge hatte. Die Kranken haben ihm nicht das
Brod, den Wein, die Hausgeräthe, wohl aber deren Werth geliefert.
Sie haben nur deshalb Geld abtreten können, weil sie früher selbst
Dienste geleistet hatten. Es findet also eine Ausgleichung der beider—
seitigen Dienste statt, und wenn es möglich wäre, diesen Kreislauf
im Geiste bis zum Schlusse zu verfolgen, so würde man sehen, wie
durch die Dazwischenkunft des Geldes der Tausch sich in eine
Vielheit einfacher Umwechselungen auflöst. Bei der einfachen Um-
wechselung ist der Werth die Abschätzung zweier ausgetauschten und
direet mit einander verglichenen Leistungen. Bei dem zusammenge⸗
setzten Tausche werden die beiden Leistungen ebenfalls gegen einander