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umgekehrt den wahren Reichthum in der Fülle der zur Befriedigung
unserer Bedürfnisse und Gelüste geeigneten nützlichen Dinge siehst,
dann wirst du die Möglichkeit des allgemeinen Fortschritts begreifen.
Das Geld dient nur dazu, die Uebertragung der nützlichen Dinge
zu erleichtern, und das geschieht ebensowohl mit einer Unze eines
seltnen Metalls, wie das Gold, als mit einem Pfunde eines häu⸗
figeren Metalls, wie das Silber, oder mit einem halben Centner
eines noch häufigeren Metalls, wie das Kupfer. Wenn also zur
Verfügung aller Deutschen noch einmal so viel nützliche Dinge
stünden, als jetzt, so wäre Deutschland doppelt so reich, wenn auch
die Menge des Geldes dieselbe bliebe; aber nicht so wäre es der
Fall, wenn die Masse des Geldes sich verdoppelte, die Masse der
nützlichen Dinge aber dieselbe bliebe.

— Du vergissest aber eine große Macht, den Tausch. Wenn
du zugestehst, daß er die Production indirect befördert, und selber
durch das Geld erleichtert wird, so mußt du auch zugeben, daß das
Geld indirect eine productive Macht hat. Deiner Meinung nach,
werden die Schätze, welche man in Kalifornien findet, den Reich—
thum der Welt nicht vermehren?

— Wenn das Kalifornische Gold in der Welt nur das ersetzt,
welches verloren geht und im Laufe der Zeit zerstört wird, so kann
es seinen Nutzen haben. Wenn es aber die Masse des vorhandenen
Goldes vermehrt, so wird der Preis desselben nur sinken. Die
Goldsucher werden reicher sein, als sie sonst gewesen wären; aber
Diejenigen, in deren Häuden das gegenwärtig eirkulirende Gold
sich im Augenblick seiner Entwerthung befindet, werden sich für
dieselbe Summe weniger Genüsse verschaffen können, als früher.
Ich kann darin keine Vermehrung, sondern nur eine Uebertragung
—DDDDDDO—
erkennen.

— Das klingt Alles sehr schön. Aber du wirst mich nicht
davon überzeugen, daß ich bei übrigens gleichen Umständen mit
zwei Thalern in der Tasche nicht reicher bin, als mit einem.

— Das behaupte ich auch nicht.

Und was von mir gilt, gilt auch von meinem Nachbar,