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friedigungsmittel schafft es durch seine Circulation, indem es die
Arbeit und die Industrie befördert?

— Jetzt bist du allerdings bei dem eigeutlichen Kern der
Frage. Ist ein Stück Gold wirklich die Ursache zur Produckion
aller der Dinge, deren Austausch es erleichtert? Alle Welt ist dar—
über einig, daß ein Thaler von 80 Sgr. nicht mehr als 30 Sgr.
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Werth den ganz besonderen Charakter zuzuschreiben, daß er sich,
so oft er von einer Hand in die andere geht, erneuert, so daß der
Thaler sobiel mal 80 Sgr. werth gewesen, als er aus einer Hand
in die andere gegangen ist, also schließlich für sich allein eben soviel
werth ist, als alle Dinge, gegen die er, der Reihe nach, vertauscht
worden ist; und Alles das glaubt man, weil man voraussetzt, daß
ohne diesen Thaler alle jene Dinge gar nicht producirt wären.
Man sagt z. B. ohne den Thaler würde der Schuhmacher ein Paar
Schuhe weniger verkauft, folglich um sobiel Fleisch weniger gekauft
haben; der Fleischer würde weniger vom Gewürzkrämer gekauft,
der Gewürzkrämer dem Arzt weniger bezahlt, dieser den Apotheker
weniger gebraucht haben u. s. w.

Nun, das scheint mir doch Alles unbestreitbar.

— Meinst du? Laß uns denn jetzt die wahre Verrichtung
des Geldes untersuchen, gauz abgesehen von den Bergwerken und
don der Einfuhr. — Du hast einen Thaler. Was bedeutet er in
deinen Händen? Er ist gewissermaßen dein Zeuge und dein Beweis,
daß du zu irgend einer Zeit eine Arbeit verrichtet hast, die du nicht
selbst genossen, sondern die du die Gesellschaft in der Person deines
Kuuden hast genießen lassen. Dieser Thaler beweist also, daß du
der Gesellschaft einen Dienst erwiesen hast, und noch mehr, er be⸗
stimmt auch den Werth desselben. Er beweist ferner, daß du von
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hast, zu dem du doch berechtigt bist. Um dich nun in den Stand
zu setzen, diesen deinen Anspruch wann und wie du willst geltend
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eine Anweisung, eine Marke, kurz einen Thaler gegeben, der von
einem Creditbriefe nur dadurch verschieden ist, daß er seinen Werth